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Auf der Suche nach der Form

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St Pauli sucht noch immer nach seiner Form. Nach einem mehr als verpatzen Saisonstart mit drei Niederlagen, sucht Ewald Lienen nach der Form seiner Mannschaft. Nachdem das Team fast Aufgestiegen ist und in dieser Saison Mitfavorit ist, konnte St Pauli die Erwartungen noch nicht erfüllen.

Veröffentlicht am 11. September 2016 von

Ewald Lienen hatte zu Beginn der Saison viel zu tun. Ein dutzend Ab- und Zugänge musste das Team verkraften und sein System neu aufstellen. Der wohl wichtigste Leistungsträger Marc Rzatkowski verließ das Team in Richtung Salzburg und lies eine Riesige Lücke im Mittelfeld zurück. Auch Stammkraft Lennart Thy ging eine Liga höher zu Werder Bremen. Und dennoch wurde das Team um Kapitän Lasse Sobiech als Favorit aufgezählt. Der Verein hat eine lange Tradition und ist mehr ein Markenclub als ein Sportclub. Dennoch sieht St Pauli seine Zukunft in der Bundesliga. Die Mannschaft und die Fans haben es sich verdient.

 

Schwerer Saisonstart

 

Die Saison wurde beim Bundesliga Absteiger VfB Stuttgart begonnen und war das Spiel des Spieltags am Montagabend. Das Team um Leistungsträger Buchtmann startete Stark in die Partie und ging früh in Führung. Aziz Bouhaddouz, der aus Sandhausen ans Millerntor wechselte schoss das 1:0 für St Pauli. St Pauli, dass als Underdog in die Partie ging, spielte die Stuttgarter Mannschaft nieder. Die Stuttgarter konnten sich dennoch mit einem 0:1 in die Halbzeit retten. In der 2. Halbzeit zog sich St Pauli in die eigene Hälfte zurück und gab das Spiel an Stuttgart ab. Die Einwechselung von Maxim brachte anschließend erneuten Schwung und Stuttgart konnte die die Partie drehen. Maxim selbst sorgte mit einem Starken Solo für den Ausgleich und legte kurz vor Ende der Partie für den Torschützen Gentner auf. Ewald Lienen konnte es nach dem Spiel nicht fassen und sprach von einem Unverdienten Sieger, denn seine Mannschaft hätte einen Punkt verdient gehabt.

 

Das Pech hält an

 

Die folgende Partie gegen Eintracht Braunschweig am Millerntor sollte anders laufen. St Pauli hatte bereits seit über 15 Jahren nicht mehr am Millerntor gegen Braunschweig verloren und ging mit einem guten Omen in die Partie. Doch auch dieses Mal sollte alles einen anderen Lauf nehmen. Braunschweig konnte das Spiel mit 2:0 für sich entscheiden und ging als Glücklicher Sieger vom Platz, obwohl St Pauli nicht stärker war. Die Braunschweiger profitierten von zwei ungewöhnlichen Patzern der sonst so starken Abwehr. Denn die eingespielte Abwehrkette musste den verletzten Lasse Sobiech kurz zuvor ersetzten. Ewald Lienen sprach nach dem Spiel von Toren, die er so noch nicht gesehen hat. Eine Art Seuche schleppt er Verein mit sich herum. Und auch gegen Dynamo Dresden sollte ein Kurioses Tor die Entscheidung bringen. Lumpi Lamberts bugzierte eine Flanke mit der Innenseite ins kurze Eck. Ein Ball, den Lamberts so nicht wieder treffen wird. Das ansonsten schwache Spiel von beiden Mannschaften brachte keine weiteren Höhenpunkte hervor.

 

Wir müssen am System arbeiten

 

Die Länderspielpause soll nun genutzt werden, um die letzten Fehler auszubügeln. Ewald Lienen will seine Mannschaft neuformieren und die Spieler besser einsetzten. „Eine paar Harte Tage kommen auf die Spieler zu“ sagte er der Hamburger Morgenpost. Vor allem soll der Neuzugang Sahin besser ins Spiel integriert werden. An Sahin war laut Sportdirektor Thomas Meggle der Verein 2 Jahre interessiert und konnte in endlich an das Millerntor holen. Zwar wurde der U21 Nationalspieler der Türkei ausgeliehen, doch man versucht ihn im Anschluss zu verpflichten. St Pauli muss schnell wieder in die Spur kommen, bevor eine Saison gegen den Abstieg droht.

 

 


Schlagworte: 2. Bundesliga, St.Pauli

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Datum: 11. September 2016
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