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Barca ballert sich zum Triple – Rakitic, Suarez und Neymar treffen

Barca in Feierlaune

Der FC Barcelona hat sich im Champions-League-Finale 2015 in Berlin mit einem 3:1 Sieg gegen Juventus Turin durchgesetzt. Damit ist das Triple für die Katalanen unter der Regie von Trainer Luis Enrique besiegelt. Vor 70.500 Zuschauern dominierte Barca das Spiel, hielt Juventus aber aufgrund der mangelnden Chancenverwertung lange im Spiel.

Veröffentlicht am 07. Juni 2015 von

(Hannover.) Es war ein Spiel auf welches sich jeder Fußball-Fan im Vorfeld gefreut hatte. Diese Freude wurde spätestens nach Schlusspfiff für jeden Barca-Anhänger zur puren Begeisterung. Das Team von Trainer Luis Enrique ist der neue Champions-League-Sieger und gleichzeitig Triple-Gewinner. Dieser Erfolg war gleichermaßen für Juventus Turin möglich, doch der italienische Fußballgott war wohl mit einer anderen „Dame“ beschäftigt, jedenfalls nicht mit der „Alten Dame“ Juve. Zu Beginn der Partie wirkten die Italiener engagiert und aggressiv. Der FC Barcelona wurde früh unter Druck gesetzt – bloß keine Kombinationen der Superstars Messi, Neymar und Suarez in Strafraumnähe zu stande kommen lassen, so der Plan der Turiner. Dieses Vorhaben hielt nicht lange: Bereits in Minute vier wurden alle Juve-Fans im Olympiastadion in Berlin geschockt. Nach einer schönen Ballstafette über Neymar und Iniesta zu Rakitic, zögerte dieser nicht lange und vollendete kühl zum 1:0. Der Traumstart war gelungen und Juve sichtlich ratlos. Es lag nun an den erfahrenen Spielern, die im Team von Massimiliano Allegri reichlich vorhanden sind, das Spiel zu drehen. Richtig Gefahr strahlte die „Alte Dame“ allerdings nur punktuell aus: Tevez (23.) und Morata (24.) hatten vor der Pause minimal gefährliche Szenen.

Nach Wiederbeginn wurden die Karten noch einmal neu gemischt. Juventus Turin kam besser in die Partie und erarbeitete sich gute Möglichkeiten. Mit einem sehenswerten Hackentrick fand der Ball von Marchisio zu Lichtsteiner, dieser spielte Tevez im Strafraum an, der aus 8 Metern abschloss – ter Stegen parierte stark. Die Kugel fand seinen Abnehmer dennoch in Person von Morata, der aus fünf Metern einschob (55.). Das 1:1 beflügelte Juve sichtlich. In Minute 67 umklammerte Dani Alves den Franzosen Pogba, dieser fiel, doch es folgte kein Elfmeter-Pfiff von Schiedsrichter Cüneyt Cakir. Diese Entscheidung war diskutabel, so manch ein Unparteiischer hätte wohl einen Elfmeter gegeben. In Minute 68 war dann Schluss mit der Juve-Hoffnung: Lionel Messi zog von der Straufraumgrenze ab, Altmeister-Buffon konnte den Ball nur zur Seite abfälschen lassen. Suarez war da, wo er als Stürmer hingehört und schoss Barcelona zur 2:1-Führung. Dieser Treffer zeigte Wirkung. Juventus jetzt mit wenigen Ideen nach vorne und Barcelona in den Schlussminuten mit einem Konter der Extra-Klasse. Der eingewechselte Pedro auf Neymar, der den Champions-League-Titel mit seinem Tor zum 3:1 Endstand perfekt machte (95.).

Mit diesem Titel verabschiedet sich eine ganze Ära von Fußballlegenden. Xavi und Pirlo gehen – der eine mit der Trophäe in der Hand, der andere ohne CL-Titel. Beide aber gehen mit Tränen in den Augen. Es sind Tränen des Erfolgs. Eine neue Generation von Spielern wird ihren Platz einnehmen, was bleibt, ist die Einzigartigkeit dieser Spieler. Und die Erkenntnis: Die Könige Europas kommen (mal) wieder aus Spanien.


Schlagworte: Champions-League, FC Barcelona, Finale, Juventus Turin

Artikelinformationen


Datum: 07. Juni 2015
Veröffentlicht von:
Korrektur: Louis Lambert


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