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Baskets-Tag bietet viele Höhepunkte

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Eine Woche vor Saisonstart zeigten die EWE Baskets Oldenburg vor 4786 Zuschauern gute Ansätze. Das Testspiel gegen Ostende wurde gonnen. Zwei besondere Momente gab es vor dem Spiel.

Veröffentlicht am 19. September 2016 von

Oldenburg – Die basketballlose Zeit in Oldenburg hat ein Ende. Vier Monate nach dem frühen Playoff-Aus im Achtelfinale gegen Ulm in der vergangenen Saison kam es am Sonntag zum langersehnten Wiedersehen zwischen Mannschaft und Fans der EWE Baskets. Der Baskets-Day, offizielle Saisoneröffnung des Bundesligisten, bot mehrere Höhepunkte – im Mittelpunkt stand in der EWE-Arena die Partie gegen den belgischen Serienmeister BC Ostende. Im letzten Testspiel vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den FC Bayern am Sonnabend (20.30 Uhr) gewann das Team von Mladen Drijencic 78:72 (37:39).

Drijencic setzte bei seiner Startformation auf Bewährtes und begann mit Chris Kramer, Vaughn Duggins, Rickey Paulding, Philipp Schwethelm und Brian Qvale. Viel zusammen lief bei den Gastgebern aber zunächst nicht. Erst nach einem Zwölf-Punkte-Rückstand im zweiten Viertel fanden die Oldenburger in die Spur. Kurz vor der Pause beendete Duggins einen starken Zwischenspurt mit seinem Korb zum 35:33.

4786 Zuschauer (Rekordkulisse für einen Baskets-Day) sahen ein ausgeglichenes drittes Viertel, in dem Philipp Schwethelm die Akzente bei den Baskets setzte. Der Flügelspieler erzielte 13 Punkte, Oldenburg ging mit einer knappen Führung in den Schlussabschnitt (60:57). In diesem kamen die Hausherren richtig ins Rollen, zeigten sich spielfreudig und fuhren am Ende einen noch recht ungefährdeten Sieg ein.

Einen hervorragenden Eindruck hinterließ der neue Aufbauspieler Frantz Massenat. Der 24-Jährige, der vom Mitteldeutschen BC nach Oldenburg gewechselt ist, glänzte mit Übersicht und Zug zum Korb und deutete an, dass er die erhoffte Verstärkung sein kann. Eher unglücklich agierte hingegen Dirk Mädrich auf der Center-Position. Der 33-jährige Ex-Bonner hatte gleich zu Beginn Pech im Abschluss und fand anschließend nie wirklich zu seinem Spiel. Der dritte Zugang – Maxime de Zeeuw – verfolgte das Treiben seiner neuen Teamkollegen von der Bank aus. Der 29-jährige Power Forward war noch am Sonnabendabend für die belgische Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation im Einsatz und kam erst kurz vor Spielbeginn in der Oldenburger Arena an.

„Man muss berücksichtigen, dass an einem solchen Tag nicht das Spiel im Vordergrund steht“, sagte Coach Drijencic: „Das ganze Drumherum beeinflusst natürlich die Konzentration. Das hat man in der ersten Halbzeit gemerkt.“ Mit den zweiten 20 Minuten zeigte sich der Coach zufrieden: „Da haben es die Jungs gegen einen starken Gegner gut gemacht.“

Unterdessen bekam Robin Smeulders seinen vorerst letzten Auftritt für die Baskets. Sechs Jahre lang ging Smeulders in Oldenburg auf Korbjagd, im Sommer musste der Deutsch-Niederländer seine Karriere im Alter von 29 Jahren aufgrund einer Rückenverletzung beenden. Kurz vor Spielbeginn wurde er in der Arena offiziell verabschiedet.

„Robin hat sich in die Herzen aller Fans gespielt“, meinte Clubchef Hermann Schüller und wurde durch die Reaktion des Publikums bestätigt, welches sich von seinen Plätzen erhob und dem ehemaligen Center donnernden Applaus spendete. „Meine Zeit hier war unglaublich“, sagte ein sichtlich gerührter Smeulders.

Einen Gänsehaut-Moment hielt auch die Teampräsentation zuvor bereit: Als Rickey Paulding an der Reihe war, brach schon ohrenbetäubender Jubel aus, bevor der Kapitän überhaupt das Parkett betreten hatte. Paulding geht in seine zehnte Baskets-Saison, die Fans liegen ihm zu Füßen.


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Datum: 19. September 2016
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