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Fußball

Belgien ballert sich ins Viertelfinale

Der Mann des Spiels feiert seinen Treffer: Eden Hazard.

Das magyarische Märchen, es ist vorbei. Mit 0:4 verlor Ungarn das Achtelfinale gegen Belgien deutlich. Doch das so deutliche Ergebnis klingt eindeutiger, als der Spielverlauf war.

Veröffentlicht am 29. Juni 2016 von

Sie sind zurück in ihrer ursprünglichen Geheimfavoritenrolle: Die Belgier rund um De Bruyne, Hazard & Co. haben sich am vergangenen Sonntag mit einem deutlichen 4-0 gegen Ungarn durchsetzen können und sind nun auch in der kommenden Viertelfinalpartie gegen Wales der Favorit. Ungarns Höhenflug nach dem überraschenden Gruppensieg endet damit gegen groß aufspielende Belgier.

Legende mit Jogginghose verhindert Schlimmeres

Das gesamte Spiel war ein Offensivspektakel mit vielen, vielen Torraumszenen. Bereits nach wenigen Minuten kommt Lukaku frei zum Schuss, schießt jedoch den ungarischen Schlussmann Gabor Kiraly an. Nach einem Freistoß in der zehnten Minute geht Belgien dann bereits durch einen Kopfballtreffer von Toby Alderweireld in Führung. Nach einer guten halben Stunde schlenzt Superstar Kevin De Bruyne einen Freistoß gefährlich auf das Tor, doch Kiraly macht sich lang und lenkt den Ball an die Querlatte. Unmittelbar nach der Halbzeit geht Hazard auf außen einfach mal an zwei Gegenspielern vorbei, zieht nach innen und schießt: Der Mann mit der Jogginghose bekommt erneut seine Hände an den Ball.  Nachdem Ungarn dann tatsächlich besser ins Spiel kommt, passiert es: Innerhalb von zwölf Minuten entscheiden Batshuayi, Hazard und Carrasco das Spiel.

„Wir können stolz sein“

Direkt nach dem Abpfiff der Partie äußerte sich der Mann des Spiels Eden Hazard (ein Tor, eine Vorlage) zu dem Sieg: „Ein Wahnsinn, für uns ist es unglaublich. Ein 4:0 ist nicht schlecht und wir hätten auch noch mehr Tore erzielen können. Wir haben uns gegen gute Ungarn viele Chancen herausgearbeitet und als Mannschaft ein gutes Spiel gemacht. Wir werden jetzt aber nicht übermütig. Wir sind im Viertelfinale, freuen uns auf Lille und können weiter träumen. Wir denken von Spiel zu Spiel.“ Doch auch der ungarische Keeper, der mit 40 Jahren Lothar Matthäus als ältesten EM-Spieler ablöste, lies das Spiel nicht unkommentiert: „Wir haben alles gegeben, Hut ab vor dem ganzen Team. Es war ein sehr positives Turnier für uns, wir sind froh, die Gruppenphase so gut gemeistert zu haben. Natürlich ist es schade, dass es jetzt nicht zu mehr gereicht hat, aber wir können stolz darauf sein, dass wir Gruppenerster geworden sind.“


Schlagworte: Achtelfinale, Belgien, EM2016, Fußball, Ungarn

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Datum: 29. Juni 2016
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