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Ben Simmons- The Next LeBron?

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Die Philadelphia 76ers wählten im diesjährigen Nba-Draft Ben Simmons an erster Stelle. Simmons dominierte den diesjährigen College-Basketball mit seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten – wenngleich sein Team bereits früh die Segel streichen musste.  Bereits Monate vor dem Draft war vielen Experten klar, dass Simmons unter den Top 3-Picks landet, wenn nicht sogar auf dem ersten Platz. Der gebürtige

Veröffentlicht am 12. August 2016 von

Die Philadelphia 76ers wählten im diesjährigen Nba-Draft Ben Simmons an erster Stelle. Simmons dominierte den diesjährigen College-Basketball mit seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten – wenngleich sein Team bereits früh die Segel streichen musste. 

Bereits Monate vor dem Draft war vielen Experten klar, dass Simmons unter den Top 3-Picks landet, wenn nicht sogar auf dem ersten Platz. Der gebürtige Australier wuchs in einer Basketball-verrückten Familie auf. Von daher war der Weg des 19-jährigen quasi vorgegeben. Während sein Vater den Sprung in die NBA nicht schaffte und nach Australien übersiedelte um dort seine Karriere fortzusetzen, scheint es so, als würde seinem Sohn dieser Sprung gelingen. Ben Simmons dominierte den Basketball in der High-School und im College.

Größer als seine Mitspieler- aber auch schneller

Simmons war bereits in jungen Jahren größer als seine Mitspieler, weswegen viele seiner Coaches einen Big Man aus ihm machen wollten. Sein Vater jedoch hatte etwas dagegen. Er erkannte schnell das Talent für das Ballhandling seines Sohnes, ebenso die Spitzigkeit und Schnelligkeit die er im Spiel an den Tag legte. Dank seines Vaters also agierte Simmons früh in seiner Karriere als Spielmacher und lernte so das Spiel zu leiten.

LeBrons Nachfolger

Wenn er von kleineren Spielern verteidigt wird, kann er sich in den Post stellen und hochprozentig abschließen. Wenn er von größeren Spielern verteidigt wird, kann er durch seine Spitzigkeit an ihnen vorbeiziehen, abschließen, oder passen. Eine andere Fähigkeit von ihm ist der so genannte „kick-out-pass“. Während er zum Korb geht, zieht er mehrere Gegenspieler auf sich und findet aufgrund seiner Passig-Skills freie Mitspieler auf den Flügeln. Diese Fähigkeiten ähneln einem gewissen LeBron James, der dieses Spiel perfektionierte. Ben Simmons ist ebenso eine Missmatch-Maschine. Wenn er von kleineren Spielern verteidigt wird, kann er sich in den Post stellen und hochprozentig abschließen. Wenn er von größeren Spielern verteidigt wird, kann er durch seine Spitzigkeit an ihnen vorbeiziehen, abschließen, oder passen.

Die Schwachstelle

Eine Schwachstelle hat der Australier aber auch. Er besitzt keinen Sprungwurf. Sowohl von der Halbdistanz als auch von der Dreierlinie ist Simmons äußerst ungefährlich. Dazu muss man sagen, dass ihm einfach die nötige Technik fehlt. Während er zum Wurf ansetzt, macht er ungewöhnliche Bewegungen. Daher liegt Simmons Hauptschwerpunkt in der Saisonvorbereitung darauf, seinen Wurf zu verbessern um vielseitiger und somit noch gefährlicher zu werden.

Der Mentor

Ben Simmons Berater Rich Paul ist mit LeBron James befreundet. Dementsprechend entschied sich „der King“ dazu Ben Simmons unter seine Fittiche zu nehmen und höchstpersönlich dafür zu sorgen, dass er irgendwann sein Nachfolger zu werden. Wie Simmons sich in dieser Saison schlägt, bleibt abzuwarten. Natürlich ist er jetzt schon Favorit auf die „Rookie of the Year“-Trophäe. Aber er wäre nicht das erste Talent, das unter dem hohen Erfolgsdruck scheitert.


Schlagworte: LeBron James, NBA, Philadelphia, Simmons

Artikelinformationen


Datum: 12. August 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Lars Alexander Trapp


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