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Burgdorfer Recken feiern dritten Sieg im vierten Spiel

TSV Hannover Burgdorf feierten ersten Heimsieg in der Saison 16/17 gegen HSG Wetzlar

(Hannover) Nach dem Auswärts-Auftakt Sieg in Göppingen und der Heimspielniederlage gegen die SG Flensburg-Handewitt und dem Auswärtssieg in Leipzig, konnte die Mannschaft von Trainer Jens Bürkle jetzt den ersten Heimsieg zelebrieren. Gegen Tabellennachbar aus Wetzlar behielten die Recken nach 60 spannenden und abwechslungsreichen Minuten am Ende mit 26:23 (11:11) die Oberhand und konnten die Punkte

Veröffentlicht am 20. September 2016 von

(Hannover) Nach dem Auswärts-Auftakt Sieg in Göppingen und der Heimspielniederlage gegen die SG Flensburg-Handewitt und dem Auswärtssieg in Leipzig, konnte die Mannschaft von Trainer Jens Bürkle jetzt den ersten Heimsieg zelebrieren. Gegen Tabellennachbar aus Wetzlar behielten die Recken nach 60 spannenden und abwechslungsreichen Minuten am Ende mit 26:23 (11:11) die Oberhand und konnten die Punkte so in Hannover halten.

Bester Saisonstart aller Zeiten stimmt Fans positiv

Mit einer Punkteausbeute von 6 zu 2 Punkten und dem aktuellen Platz 6 in der DKB Handball Bundesliga (Punktgleich mit Kiel auf Platz 3), feiern die Hannoveraner den besten Saisonstart aller Zeiten. Dies lässt auch die Fans positiv stimmen, was man an der ausverkauften Swiss-Life Hall und der guten Stimmung in der Halle gegen die HSG Wetzlar sehen konnte. Bei unserem Auftaktprogramm hätte das auch in die andere Richtung laufen können“, freute sich Trainer Jens Bürkle. Bis jetzt hat die Mannschaft also nur gegen den Titelfavorit aus Flensburg verloren.

Zäher Start auf beiden Seiten

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe gegen die starken Mittelhessen. Die Führung der Burgdorfer zum 1:0 und 2:1 glich die HSG Wetzlar jeweils unmittelbar aus, ehe der Neuzugang Fabian Böhm seine Mannschaft erneut in Front werfen konnte. Nach knappen vier torlosen Minuten erlöste Kapitän Torge Johannsen sein Team mit seinem Treffer zum 4:2. Diese Führung war allerdings der höchste Vorsprung in der ersten Hälfte. Zwar konterte die Mannschaft von Trainer Jens Bürkle den 5:5-Ausgleich der HSG durch Treffer von Kai Häfner und Fabian Böhm erneut zum 7:5, doch Wetzlar drehte jedoch die Partie mit drei Toren in Folge beim 7:8 zur ersten eigenen Führung. In der Folge der Partie konzentrierten sich beide Teams mehr und mehr auf ihre Abwehrreihen, was die beiden Offensivreihen zu vielen Fehlern gezwungen hatte. Bei den Hessen konnte sich vor allem der ehemalige Burgdorfer Nikolai Weber präsentieren, der mit vielen Paraden glänzen konnte. Bei der HSG Wetzlar lief in der Offensive alles über den Rückraum, welcher den starken Kreisläufer Jannik Kohlbacher in Szene setzen konnte, bei Burgdorf entstanden die Tore eher aus dem Rückraum, da man die Außen nicht besonders gut ins Spiel bringen konnte. Zur Halbzeit stand also ein 11:11 Unentschieden auf der Anzeigetafel und beide Mannschaften konnten sich in der Kabine neu einstimmen.

Zweite Hälfte – doppelte Spannung

Nach dem Seitenwechsel der Mannschaften, sollte die Partie nicht langweiliger werden, als noch in der ersten hälfte. Beide Teams mussten um jedes Tor kämpfen und auch in der Defensive die Kontrolle über die Gegner behalten. Zunächst konnte sich kein Team mit mehr als einem Tor absetzen. Während bei den Recken zu Beginn der zweiten 30 Minuten Linksaußen Casper Mortensen mit drei Treffern glänzen konnte, übernahmen Philipp Weber und Stefan Kneer auf Seiten der Mittelhessen Verantwortung. Über das 13:13 wechselte die Führung durchgängig bis zum 16:15 für Burgdorf. Nach einer Auszeit von HSG-Trainer Kai Wandschneider schien es in der Folge zunächst, als könnten die Recken die Partie allmählich unter Kontrolle bekommen. Erik Schmidt und zwei Mal Morten Olsen sorgten beim 19:17 in der 46. Minute für die erneute zwei-Tore-Führung. Doch je weiter das Spiel voran geschritten war, desto mehr häuften sich die technischen Fehler bei dem Bürkle-Team. Diese hatten zur Folge, dass Wetzlar bereits zwei Minuten später zum 19:19 ausgleichen konnte. Auch eine Bürkle-Auszeit konnte den Abwärtstrend zunächst nicht stoppen, so dass sich die TSV Hannover-Burgdorf beim 19:21 einem erstmaligen zwei-Tore-Rückstand gegenüber sah. Während sich die HSG in dieser Phase weiterhin auf den starken Nikolai Weber (14 Paraden) verlassen konnte, sollte auf Seiten der Recken dem im Verlauf der ersten Hälfte eingewechselte Torhüter Martin Ziemer eine entscheidende Rolle zukommen.

Ziemer treibt seine Mannschaft zum Sieg

Exakt vier Minuten vor Spielende konnte Torwart Martin Ziemer den Siebenmeter des bis dahin vom Punkt makellosen Philipp Weber parieren und verwandelte damit die komplette Halle endgültig in ein Tollhaus. Die Fans trieben ihre Mannschaft voran und durch diese unglaubliche Stimmung, machten die Hessen aus Wetzlar in der Offensive immer mehr Fehler. Die Burgdorfer konnte diese Fehler nutzen und so stand am Ende ein 26:23 Erfolg auf der Anzeigetafel.

Tore für die TSV Hannover Burgdorf:

Ziemer, Semisch; Johannsen (1), Mortensen (3), Patrail (2), Kisum, Hykkerud, Häfner (6), Böhm (4), Karason (1), Schmidt (2), Olsen (6), Hinz, Kastening (1)

Tore für die HSG Wetzlar

Buric, Weber; Kneer (5), Lipovina (2), Björnsen (1), Ferraz, Mirkulovski (1), Weber (5/4), Hahn, Berggren, Kvist (1), Klesniks (3), Lindskog, Kohlbacher (5)

Siebenmeter:  0/0 – 5/4

Zeitstrafen:  3 – 2

Zuschauer:  3.086


Schlagworte: DKB Handball Bundesliga, Heimsieg, HSG Wetzlar, Kohlbacher, Martin Ziemer, Sieg, TSV Hannover-Burgdorf

Artikelinformationen


Datum: 20. September 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Tommy Lee Kahmann


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