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Der degradierte Weltmeister – Manchester mit nächstem Seitenhieb!

Manchester United spielt finanziell in der höchsten Klasse. Der englische Rekordmeister fuhr im vergangenen Geschäftsjahr einen Rekordumsatz ein – Bastian Schweinsteiger wird dabei allerdings abgeschrieben.

Veröffentlicht am 13. September 2016 von

Er galt als der Transfer des Sommers 2016. Bastian Schweinsteiger wagte vor gut einem Jahr den Neuanfang und wechselte vom FC Bayern München zu Manchester United in die englische Premier League. Unter Ex-Trainer Louis van Gaal noch gesetzt, spielt er nun unter Neu-Coach José Mourinho keine Rolle mehr.

Dem sei aber nicht genug. Allen Übels wurde nun auch offiziell in der Bilanz des Vereins unter „sonstige Kostenpunkte“ eine Abschreibung von 7,9 Millionen Euro aufgelistet – genau die Summe, die Schweinsteigers Gehalt entspricht. Als erster Premier-League-Klub generierte ManUnited mehr als eine halbe Milliarde Pfund Umsatz. Rund 515,3 Millionen Pfund (609 Mio. Euro) stehen beim englischen Rekordmeister für das Jahr 2016 zu Buche. Der Gewinn beläuft sich auf knapp 69 Millionen Pfund (82 Mio. Euro).

Neben den Rekordeinnahmen geht es für Ex-Bayern Spieler Bastian Schweinsteiger aus sportlicher Hinsicht bergab. Wohl kaum stellte er sich so seine Zeit beim englischen Rekordmeister vor. Von Anfang an machte Star-Coach Mourinho klar, dass er ‚Schweini‘ in Zukunft nicht berücksichtigen werde und nominierte ihn zuletzt auch nicht mehr für den Kader.

So etwas passiere „in jedem Verein der Welt“

Zuletzt hat der Portugiese versucht, die Ausbootung des Weltmeisters zu verteidigen und erläuterte: „Ich musste meine Entscheidungen treffen. So etwas passiert in jedem Verein auf der Welt“. Zudem betonte Mourinho ebenfalls Schweinsteiger sei dennoch „ein sehr guter Mittelfeldspieler“. Zu der Zeit trainierte der Ex-Nationalspieler bereits in der zweiten Mannschaft von ManUnited.

Kritik von Hitzfeld und Rummenigge

Die Degradierung Schweinsteigers schlug insbesondere in alten Kreisen hohe Wellen. Ex-Trainer Ottmar Hitzfeld kritisierte Mourinhos Entscheidung und den Umgang mit Schweinsteiger: „Das ist mangelnder Respekt gegenüber einem verdienten Spieler“, sagte Hitzfeld dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Auch Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München und alter Wegbegleiter des Weltmeisters sagte in der Bild: „Ich habe das gar nicht glauben können“. Der ein oder andere Spieler wird sich künftig überlegen, zu so einem Verein zu gehen, wo man gegen den Willen gehen muss. Beim FC Bayern hat es so was noch nie gegeben.“


Schlagworte: Bastian Schweinsteiger, Manchester United, Mourinho

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Datum: 13. September 2016
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