Logo

Das Nachrichtenportal für Sport

Fußball

Der Hamburger SV verpflichtet Markus Gisdol

WOLFSBURG, GERMANY - OCTOBER 17:  Manager Alexander Rosen (L) and head coach Markus Gisdol (R) of Hoffenheim arrive prior to the Bundesliga match between VfL Wolfsburg and 1899 Hoffenheim at Volkswagen Arena on October 17, 2015 in Wolfsburg, Germany.  (Photo by Ronny Hartmann/Bongarts/Getty Images)   *** Local caption *** Alexander Rosen; Markus Gisdol

Der Hamburger Sport-Verein hat nach der Entlassung von Bruno Labbadia seinen neuen Trainer vorgestellt: Markus Gisdol übernimmt das Amt! Die Entscheidungen im Vorstand bleiben trotzdem äußerst fragwürdig.  Der HSV stellt Markus Gisdol als neuen Cheftrainer vor! Der 47-jährige Fußball-Lehrer reiste am Sonntag zu Verhandlungen nach Hamburg und unterzeichnete auf eigenen Wunsch zunächst einen Vertrag bis zum

Veröffentlicht am 27. September 2016 von

Der Hamburger Sport-Verein hat nach der Entlassung von Bruno Labbadia seinen neuen Trainer vorgestellt: Markus Gisdol übernimmt das Amt! Die Entscheidungen im Vorstand bleiben trotzdem äußerst fragwürdig. 

Der HSV stellt Markus Gisdol als neuen Cheftrainer vor! Der 47-jährige Fußball-Lehrer reiste am Sonntag zu Verhandlungen nach Hamburg und unterzeichnete auf eigenen Wunsch zunächst einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017.

Gisdol trainierte bereits die TSG 1899 Hoffenheim und soll nun Bruno Labbadia beerben – die Hamburger haben in fünf Spielen nur einen Punkt geholt und hängen mit ihren Erwartungen weit hinterher. Nach der Niederlage gegen die Bayern zog man die Reißleine und feuerte den 50-jährige Relegationshelden Bruno Labbadia.

Der Zeitpunkt des Rauswurfs erscheint äußerst unglücklich. Der HSV zeigte in den meisten Spielen gute Leistungen, brach aber immer in der zweiten Halbzeit ein. Sowohl gegen die Bayern als auch gegen Leverkusen spielte man gut mit, was auch die immense Qualität der Mannschaft zeigt. Besonders im Spiel gegen die Bayern zeigten die Hamburger Spieler sehr viel Kampfgeist. Es schien fast so, als hätten die Spieler für Bruno Labbadia und somit für ihren Trainer gespielt. Gerüchten zufolge hat Kühne durch seine finanzielle Unterstützung sehr viel Macht in dem Verein. Angeblich soll er der Drahtzieher der vielen Transfers in diesem Sommer gewesen sein. Aus diesem Grund setzte Labbadia seinen neuen Schützling Halilovic auf die Bank um zu demonstrieren, dass er bereits mit Kühne abgeschlossen hat.

Die Entlassung stoß bei vielen Fans auf viel Verständnislosigkeit. Labbadia war im Umfeld Hamburgs sehr beliebt, gerade weil er den HSV vor dem Untergang in die zweite Liga bewahrte. Labbadia wendete sich am späten Sonntagabend ein letztes Mal an die Fans um sich bei ihnen für die schöne Zeit und die großartige Unterstützung zu bedanken.

Ab dem kommenden Dienstag hat dann Markus Gisdol in Hamburg das sagen. Man kann gespannt sein, ob er in Hamburg auch den Konterfußball zelebrieren kann, mit dem er auch in Hoffenheim zeitweise sehr erfolgreich war.


Schlagworte: Bundesliga, gisdol, Hamburg, Labbadia

Artikelinformationen


Datum: 27. September 2016
Veröffentlicht von:


Teilen & Versenden


Auf teilen
Auf teilen

Kurzlink: bit.ly/1DASnWi