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Der Kampf um den Gruppensieg

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Sowohl die Schweiz als auch Gastgeber Frankreich haben die Chance, Gruppenerster zu werden. Vor dem direkten Duell um die Spitze steht mal wieder Paul Pogba im Fokus der Öffentlichkeit.

Veröffentlicht am 19. Juni 2016 von

(Hannover) 45 Minuten ließ Trainer Didier Deschamps seinen Schützling Paul Pogba auf der Bank schmoren. Erst dann brachte er den Spieler von Juventus Turin in die Partie gegen Albanien. Mit ihm verbesserte sich das Spiel der Franzosen. Der 2:0-Sieg zeigte, dass Pogba unersetzlich im Spiel der Equipe ist. Besonders auffällig ist aber auch, dass der 23-Jährige augenscheinlich das Sorgenkind von Deschamps ist. Vor dem Spiel gegen die Albaner wurde gemunkelt, dass der 47-Jährige mehr Disziplin einfordere. Darauf hin soll Pogba zum nächsten Team-Meeting zu spät und in Badelatschen gekommen sein. Dies könnte der vermeintliche Auslöser für die Degradierung auf die Bank gewesen sein.

Déjá-vu-Moment?
Solche Maßnahmen sind dem jungen Franzosen allerdings bekannt. Schon bei der WM 2014 in Brasilien saß Pogba im Spiel gegen die Schweiz auf der Bank. Nach dem 5:2-Sieg kam er wieder zurück ins Team. Nach der 45-minütigen Disziplinierungs-Maßnahme könnte Pogba nun also wieder ein entscheidender Faktor im letzten Gruppenspiel gegen die Schweiz werden.

Schweizer wollen Gastgeber ärgern
Den Schweizern reicht gegen die Franzosen ein Unentschieden, um das Achtelfinale der EM zu erreichen. Auf ein Remis will Trainer Vladimir Petkovic allerdings nicht spielen. „Wir müssen alles tun, um uns zu qualifizieren. Wir dürfen nicht die verschiedenen Szenarien durchrechnen“, sagte er auf der Pressekonferenz. Gegen Frankreich konnte die Schweiz allerdings bislang in keinem Pflichtspiel gewinnen. Granit Xhaka, Noch-Gladbacher, zeigte sich dennoch euphorisch: „Wenn man einen Favoriten ärgern kann, kann das schon was beeinflussen, aber wir wissen, dass es ein sehr schweres Spiel wird. Bei uns muss es in allen Bereichen passen.“


Schlagworte: Europameisterschaft 2016, Frankreich, Schweiz, Xhaka

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Datum: 19. Juni 2016
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