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Der Kampf um Platz drei?

ukraine nordirland

Am Donnerstag um 18 Uhr treffen die Ukraine und Nordirland in ihrem zweiten Spiel der Europameisterschaft in Lyon aufeinander. Nachdem beide Mannschaften mit einer Niederlage in das Turnier gestartet sind, werden sie nun alles auf einen Sieg setzen, um sich zumindest den dritten Platz in der Gruppe C zu sichern.

Veröffentlicht am 15. Juni 2016 von

„Wir werden an dieser Erfahrung wachsen“, kündigte Ukraines Stürmer Konoplyanke nach der 0:2 – Niederlage am Sonntag gegen Deutschland an. Wie vor allem sein Cheftrainer Fomenko nach dem ersten Spiel signalisierte, war die Sbirna mit der Auftaktniederlage gegen den amtierenden Weltmeister alles andere als zufrieden. Seine Spieler bemühten sich aber stets, das Positive zu sehen. „Zwei Tore in 90 Minuten, aber richtige Strafraumsituationen hat Deutschland nicht gehabt“, analysierte Tormann Andriy Pyatov das Spiel. Somit zeigen sich zumindest die ukrainischen Spieler optimistisch, im Hinblick auf das folgende Duell gegen die Nordiren, welche ebenfalls mit einer Niederlage in das Turnier gestartet sind.

Motiviert bleiben
Wie schon Keeper Pyatov selbst nach dem Spiel gegen die Deutschen analysierte, haben die Ukrainer der DFB-Auswahl das Leben deutlich schwer gemacht. Mit einer kompakt stehenden Abwehr und einer starken Flügelzange blieb das Spiel lange offen. Auf diese Stärken seiner Mannschaft wird Cheftrainer Fomenko auch im Spiel gegen Nordirland wieder setzen. Vor allem die konterstarken Konoplyanka und Yarmolenko werden versuchen wieder für Unruhe im  gegnerischen Strafraum zu sorgen. „Wir hatten unsere Chancen. Wir müssen motiviert bleiben“, versucht Yarmolenko das Positive aus der vergangenen Partie zu ziehen, “ Wir wissen, dass wir es können.“ Nordirland muss sich also auf eine mutig aufspielende ukrainische Mannschaft einstellen.

An die Qualifikation erinnern
Doch ebenfalls die Nordiren  werden versuchen, alles daran zu setzen, am Donnerstag mit einem Sieg vom Platz zu gehen. Auch sie mussten sich in ihrem Auftaktspiel geschlagen geben – 0:1 ging die Partie am vergangenen Sonntag an die Polen. Doch auch die „Green and White Army“, wie der Spitzname der nordirischen Auswahl passend lautet, machte es den Polen keinenfalls leicht. Mit Mann und Maus verteidigte die Mannschaft von Cheftrainer Michael O’Neil ihr Gehäuse gegen die polnische Auswahl. Dass sie dabei selbst Offensiv überhaupt nicht zum Zug kamen – nur zwei Torschüsse in der gesamten Spielzeit -, schien nebensächlich. Gegen die Ukraine muss sich dieses jedoch ändern, sofern zumindest der dritte Platz in der Gruppe gesichert werden soll. Die Nordiren müssen zurück zu ihrer Form der Qualifikation finden, in der sie mit 21 Zählern in zehn Spielen überzeugten. „Wir haben in der Qualifikation gezeigt, dass wir Spiele gewinnen können. Daran müssen wir uns in den kommenden beiden Spielen erinnern“, weiß auch der Coach.

Wer hat die Nase vorn?
Am Donnerstag wird sich dann also zeigen, welche der beiden Mannschaften die Ernüchterung aus den jeweiligen ersten Gruppenspielen besser verarbeitet hat.  „Wir werden unsere Fehler analysieren und besser werden“, kündigte Ukraines Konoplyanka für den zweiten Auftritt der Sbirna  an. Ob auch die Nordiren aus der ersten Partie lernen und ihre Offensivkraft zurück gewinnen, wird sich zeigen. Festzustehen scheint zumindest: Nach Hause, will noch keiner der beiden Nationen.


Schlagworte: EM, Gruppe C, Nordirland, Ukraine

Artikelinformationen


Datum: 15. Juni 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Isabell Remmers


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