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Der letzte große Angriff der Los Angeles Clippers

Wie viele andere Franchises, hatten auch die Clippers ein Auge auf Kevin Durant in der diesjährigen Free Agency geworfen. Der Ausgang sollte bekannt sein. Diese Saison ist es für die Clippers die wahrscheinlich letzte Möglichkeit mit ihren „Big Three“(Chris Paul, Blake Griffin und DeAndre Jordan) den so lang ersehnten ersten Titel für die Franchise zu

Veröffentlicht am 13. September 2016 von

Wie viele andere Franchises, hatten auch die Clippers ein Auge auf Kevin Durant in der diesjährigen Free Agency geworfen. Der Ausgang sollte bekannt sein. Diese Saison ist es für die Clippers die wahrscheinlich letzte Möglichkeit mit ihren „Big Three“(Chris Paul, Blake Griffin und DeAndre Jordan) den so lang ersehnten ersten Titel für die Franchise zu gewinnen.

Wie auch in den letzten Jahren, steht dem Starcoach Doc Rivers ein sehr gutes Team zur Verfügung. Während Durant nach Oakland ging, nutzte Rivers das vorhandene Geld um die Verträge der auslaufenden Rollenspieler zu verlängern. Sein Sohn Austin River bleibt für drei weitere Jahre, Veteran Jamal Crawford ebenfalls für drei Jahre und Starter Mbah a Moute bleibt für zwei weitere Jahre. Nach diesen kostspieligen Verlängerung war nicht mehr viel Geld für namenhafte Free Agents da. Felton wurde von den Mavericks losgeeist, Speights von den Warriors, sowie Brandon Bass und Alan Anderson. Allesamt solide Veteranen für die Bank- mehr aber auch nicht.

No Risk, no Fun

So oder so ähnlich war das Motto der Clippers in der Free Agency. Niemand rechnete damit, dass die Clippers den Zuschlag für Kevin Durant kriegen würde. Letztendlich bekamen sie ihn auch nicht. Es war schon eine mittelgroße Überraschung, dass KD überhaupt bereit war den Clippers ein Gespräch zu gewähren. Das lag aber wohl vor allem daran, dass ein guter Freund von ihm der Clippers Center DeAndre Jordan ist. Entweder hatten die Clippers keinen Plan B, oder der Plan B war schon vergriffen. Anders lassen sich die äußerst stattlichen Verlängerungen der Bankspieler nicht erklären. Austin Rivers kriegt fast 12 Millionen pro Jahr und Crawford 14 Millionen. Viel zu viel für einen durchschnittlichen Spieler und einen 36 jährigen Veteranen.

Der letzte Versuch

Diese Moves der Manager der Clippers lässt sich nur so erklären, dass dieses Jahr der letzte Versuch erfolgt, einen Titel nach LA zu holen. Sowohl Chris Paul als auch Blake Griffin können nach der kommenden Saison aus ihren Verträgen aussteigen. Des Weiteren läuft auch der Vertrag von Scharfschütze J.J. Redick aus. Sollte man diese Saison also keinen erfolgreichen Basketball spielen, scheint ein Rebuild der gesamten Franchise unausweichlich.

Die Schwachstellen- jährlich grüßt das Murmeltier

Von der Starting-Five her, zählen die Clippers auch dieses Jahr wieder zu den besten Teams der Liga. Chris Paul, J.J. Reddick, Luc Mbah a Moute, Blake Griffin und DeAndre Jordan. Wenn diese Saison alle Starter verletzungsfrei bleiben, wird der Weg der Clippers auch dieses Jahr mindestens in die Playoffs führen. Aber die Bank bereitet große Sorgen. Spieler mit wirklichem Starterpotenzial ist auf der Bank wahrlich nicht vorhanden. Lediglich Jamal Crawford ist der einzige, der konstant für Entlastung sorgt. Das führt natürlich dazu, dass entweder die Starter länger spielen müssen, oder oft den von der Bank verursachten Rückstand ausbügeln müssen. Das kostet im Laufe der 82 Spiele der Regular Season eine Menge kraft.

Playoffs- mehr wohl nicht

Zieht man ein Fazit, muss man sagen, dass die Free Agency der Clippers sehr dürftig war. Es ist vollkommen legitim es noch einmal mit dem bestehenden Team zu probieren, da man die letzte Saison eher nicht werten kann. Viele Spiele musste das Team ohne Chris Paul oder Blake Griffin auskommen. Sollten diese beiden Franchise-Spieler jedoch in Topform sein, können die Clippers die Conference-Finals dieses Jahr erreichen. Der Titel wird aber auch in diesem Jahr wohl nicht erreichbar sein. Dafür kommt zu wenig Support von der Bank.

 


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Datum: 13. September 2016
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