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Der Trainerposten auf Schalke – ein ewiger Unruhe-Magnet

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Seit Jahren stellt die Trainerposition die Verantwortlichen des FC Schalke 04 bereits vor Probleme. Ob zu Zeiten von Jens Keller, einem Di Matteo oder wie es gerade der Fall ist bei André Breitenreiter.

Veröffentlicht am 15. April 2016 von

(Hannover) Es stellt sich die Frage wer verantwortlich für die andauernden Probleme bei den Blau-Weißen ist. Unzufriedene Fans, keine konstant geschlossenen Mannschaftsleistungen und interne Probleme scheinen die einzigen Konstanten beim S04 zu sein. Was auch immer beim Schalke passiert, in den letzten Spielzeiten waren es immer die Trainer, die das Leid zu tragen hatten.

Auffällig ist beim FC Schalke seit geraumer Zeit jedenfalls, dass die Leistungen nicht konstant abgerufen werden können und ein Trainer nach dem anderen beim „Kumpel & Malocher“-Club immer wieder in die Kritik geraten: „Auf dem Trainerteam und auf der Mannschaft wird ja sonst nur rumgetreten“, meckerte Cheftrainer André Breitenreiter, nach dem Unentschieden im Revierderby gegen Borussia Dortmund, über die ständige öffentliche Kritik der Presse. Bereits vor der Partie wetterte der Coach gegen die Medien: „Grundsätzlich finde ich, dass die allgemeine Öffentlichkeit den FC Schalke eher negativ und kritisch beäugt, die positiven Dinge eher mal bei Seite schiebt.“

Ihren Beitrag zu den ständigen Unruhen tragen aber sowohl Spieler, als auch Verantwortliche selbst bei: Aktuell sorgte Youngster Leroy Sané durch einen Autounfall mit seinem Sportwagen für Aufsehen und ein Führungsspieler und Co-Kapitän wie Klaas-Jan Huntelaar, dessen Bruder beim Derby Steine in die Dortmunder Fans geworfen haben soll, geriet in die negative Presse. „Auch Klaas kann nichts dafür“, setze Breitenreiter den Schlagzeilen nur entgegen. Ein weiterer Sorgenfaktor ist für Trainer André Breitenreiter die geringe Rückendeckung von Clubchef Clemens Tönnies. „Christian Heidel hat in Mainz bewiesen, dass er ein Händchen für gutes Personal, für eine gute Trainerauswahl hat“, sagte der Wurstfabrikant über den bevorstehenden Managerwechsel. Nicht gerade ein klares Bekenntnis zum aktuellen Cheftrainer der Knappen. Auch immer wieder neu auftretende Spekulationen um mögliche Nachfolger wie Augsburg-Trainer Markus Weinzierl, lassen auf einen wahrscheinlichen Trainerwechsel am Ende der Saison schließen.

Trotz der hagelnden Probleme wirkte Breitenreiter vor dem Topspiel (Samstag, 18.30 Uhr) gegen den FC Bayern München gelassen: „Wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir beeinflussen können. Ich bin gelassen, weil ich von meinem Weg überzeugt bin. Es ist nicht alles schlecht. Wir haben auch Fortschritte gemacht“, erklärte der Trainer des FC Schalke 04.

Ob auch der Vorstand die Fortschritte Breitenreiters anerkennt wird sich am Ende der Saison entscheiden. Ein wichtiger Schritt in eine gemeinsame Zukunft wäre jedenfalls die Qualifikation zur UEFA Champions League. Doch ob mit oder ohne Breitenreiter, Sorgen hat man auf der Trainerposition beim FC Schalke in den letzten Jahren immer gefunden. Mit einem neuen Manager ab der kommenden Saison setzt man nun zum nächsten Versuch an um die Gesamtsituation zu beruhigen.


Schlagworte: André Breitenreiter, Bundesliga, FC Bayern München, FC Schalke 04, Fußball, Heidel, Huntelaar, Kritik, Manager, Sané, Tönnies, Trainer

Artikelinformationen


Datum: 15. April 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Cedric Hertwich


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