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Fußball

Derbysieg geht nach Fürth

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Es steht wieder eine englische Woche in der Bundesliga an. Mit der Partie Nürnberg gegen Fürth, gab es gleich einen Leckerbissen für Derbyfans.

Veröffentlicht am 23. September 2016 von

Auch in der 2. Bundeliga war in dieser Woche, englische Woche angesagt. Zu Beginn gab es gleich einen Kracher. Mit der Partie Nürnberg gegen Fürth, gab es die 261. Auflage des Frankenderbys.  Am Ende siegten die Franken mit einem 2:1 und stürzen den Klub damit in eine tiefe Krise. Der Klub agierte in diesem Spiel zwar Spielbestimmenden, konnte die Feldüberlegenheit aber nicht in Tore ummünzen. Die Fürther konnten hingegen ihre Chancen eiskalt ausnutzen.

Gießelmann an die Latte – Dursun steht Goldrichtig

Beide Trainer nahmen nach den jeweiligen Niederlagen am vergangenen Wochenende Veränderungen in der ersten Elf vor. Alois Schwarz tauschte auf zwei Positionen und brachte Hovland und Petrak, für Alushi und Mühl. Auf der anderen Seite tauschte Stefan Ruthenbeck gleich auf drei Positionen, für Kirsch, Tripic und Vukusic spielten Berisha, Dursun und Freis.  Das Spiel begann mit viel Kampf, damit wurden direkt die Derbyerwartungen der Fans angesprochen. Ein vernünftiger Spielaufbau war dadurch allerdings nicht möglich, da beide Mannschaften sich schnell und energisch störten.  Die Nürnberger waren zunächst die nervösere Mannschaft, was auf den bisher sieglosen Saisonstart zurückzuführen ist. So kam nach einem individuellen Fehler, Berisha zu der ersten Torchance.  Mit andauernder Spielzeit kam der Klub aber immer besser in die Begegnung und erspielte sich eine Ecke nach der anderen, aus der aber nichts Zählbares heraussprang. Der erste gefährliche Torabschluss kam dann in der 22 Minute. Matavz kam nach einer Ecke zum Kopfball und setze den Ball an die Latte.  Aus der Drangphase des FCN heraus, schlugen die Kleeblätter gnadenlos zu. Eine Gießelmann Flanke krachte an den Querbalken, von da aus kam der Ball zu Freis, der per Kopf, den in der Mitte freistehenden Dursun bediente. Dieser traf in der 40 Minute aus kurzer Distanz zum 1:0 für Fürth. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause.

Burgstallers Anschluss kommt zu Spät

Der FCN kam energisch aus der Pause und drückte weiter vorne drauf. Die Fürther agierten jedoch nicht mehr so ängstlich, wie in dem ersten Durchgang und kamen immer wieder zu Entlastungsangriffen. Einer der Angriffe sollte schließlich auch zum 2:0 führen. Steiniger wurde von Berisha bedient, stoppte nochmal und zog dann ab. Sepsi fälschte den Ball unhaltbar ab und der Ball fiel über Kirschbaum hinweg ins Tor.  Mit dem zwei Tore Vorsprung im Rücken wurde Fürth passiver und ließ die Nürnbergern nun mehr Platz zum Spielen. Zudem wechselte Schwarz mit Burgstaller und Teuchert, zwei neue Offensivspieler ein. Dies sollte gleich in mehrere Chancen für Nürnberg enden, doch Teuchert, Matavz und Behrens verpassten den Anschlusstreffer. Dieser gelang dann aber dem zweiten Neuen im Spiel. In der dritten Minute der Nachspielzeit zog Burgstaller aus sieben Metern ab. Der abgefälschte Schuss fand schließlich auch den Weg ins Tor. Doch der Anschlusstreffer kam zu Spät. Kurz darauf wurde das Spiel abgepfiffen.

Fürth muss nun zum Abschluss der Englischen Woche, am Freitag, zuhause gegen Sandhausen ran. Zwei Tage Später trifft der Klub auf der Bielefelder Alm, auf die Arminia.

 

Aufstellungen:

1.FC Nürnberg:

Kirschbaum – Brecko, Hovland, Bulthuis, Sepsi (77. Parker) – Petrak (62. Teuchert), Behrens – Salli (62. Burgstaller), Möhwald , Leibold – Matavz

Spvgg Greuther Fürth:

Megyeri – Narey, M. Franke, M. Caligiuri, Gießelmann – Rapp, A. Hofmann, Steininger (73. Tripic) – Freis (78. Heidinger), Dursun (90+1 Azemi), Ve. Berisha


Schlagworte: 1.FC Nürnberg, 2. Bundesliga, Alois Schwarz, Frankenderby, SpVgg Greuther Fürth, Stefan Ruthenbeck

Artikelinformationen


Datum: 23. September 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Björn Beinhorn


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