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DFB Pokal Traum des 1. FC Germania Egestorf/Langreder wird wahr

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Ob sich der Traum vom DFB-Pokal für die Jungs vom 1.FC Germania Egestorf/Langreder verwirklicht hat oder ob sie gegen den VFL Osnabrück gescheitert sind, das lest ihr hier.

Veröffentlicht am 14. April 2016 von

(Hannover)Am heutigen Mittwochnachmittag war es soweit. Das Halbfinale des Niedersachsenpokals zwischen dem Oberligisten 1.FC Germania Egestorf/Langreder und dem Drittligisten VFL Osnabrück stand auf dem Plan. Ganze 1200 Karten wurden im Vorfeld für das Spiel verkauft, ein ganzes Dorf im Ausnahmezustand. Aus Sicherheitsgründen wurde das Spiel zwei Stunden vorverlegt. Trotzdem waren zahlreiche Anhänger des VFL mit in das kleine Dorf in der Region Hannover angereist. Der Sieger dieser Partie würde in das Finale des Niedersachsenpokals einziehen und somit das Startticket für die DFB Pokal Saison 2016/17 erhalten.

Setzt sich der Favorit durch?

Die Gäste aus Osnabrück wurden ihrer Favoriten Rolle lediglich nur die ersten 25 Minuten gerecht. Sie wirkten das gesamte Spiel über ideenlos und hatten gegen sicher stehende Egestorfer nur wenige Tormöglichkeiten, die meistens vom stark aufgelegten Torhüter der Egestorfer pariert wurden. Die erste Torchance allerdings in der 12. Minute, wurde direkt zum 1:0 von Michael Hohnstedt verwandelt. Dieses Tor zeigte beim Underdog Wirkung. Es schien, als würden sich der Favorit klar durchsetzen können. Allerdings fingen sich die Egestorfer wieder und konnten nach einem langen Ball auf Sebastian Bönig, der frei vor dem Torwart die Nerven behielt, zum 1:1 ausgleichen. Nach dem Ausgleich entwickelte sich ein packendes Pokalspiel. Egestorf agierte diszipliniert gegen den Ball und ließen die beiden Topstürmer der Gäste nicht zum Zug kommen. So ging es schließlich mit einem verdienten 1:1 in die Halbzeitpause.

Osnabrück lässt nach

Nach der Pause dauert es bis zur 53. Minute ehe es die erste gute Möglichkeit in Durchgang zwei zu verzeichnen gab. Ein stark geschossener Freistoß der Egestorfer verfehlte das Ziel nur knapp. Dann griff der Schiedsrichter in das Geschehen ein. Nach einem Lattenschuss der Osnabrücker kam es zu einem Handspiel im Strafraum durch einen Egestorfer Verteidiger.  Schiedsrichter Schriever ließ  allerdings weiterspielen. Nach dieser Szene flachte das Spiel ab. Die Osnabrücker investierten gegen die gut stehenden Verteidiger weniger und es wirkte beinahe so, als ob beide Mannschaften es auf ein Elfmeterschießen hinauslaufen lassen wollten. Da es im Niedersachsenpokal keine Verlängerung gibt, steht bereits nach den regulären 90 Minuten das Elfmeterschießen an. Erst in den letzten 10 Minuten wurde die Heimmannschaft nochmal Offensiv aktiv, allerdings ohne weitere gute Tormöglichkeiten. Somit ging es nach 90 Minuten ins Elfmeterschießen. Dort sollten die Egestorfer das bessere Ende für sich behalten. Die ersten sieben Schützen trafen souverän. Der vierte Schütze der Osnabrücker Marcel Kandziora scheiterte am Keeper Straten-Wolf, der den Ball aus dem rechten unteren Eck fischen konnte. Schließlich war es Christoph Beismann, der mit seinem sicher verwandelten Elfmeter den Einzug ins Finale perfekt machte.

Niedersachenpokalfinale Live im ARD

Als nächstes steht das Finale im Niedersachsenpokal am 26.05.16 gegen den SV Drochtersen-Assel an. Dieses Spiel wird Live in einer Konferenzschaltung mit den anderen 15 Bundespokalfinalspielen von dem ARD übertragen. Mit Vorfreude kann sich die Mannschaft bereits auf die kommende Saison konzentrieren, denn dort wird dem 1 FC Germania Egestorf/Langreder, im DFB-Pokal ein Team aus der ersten oder zweiten Bundesliga als Gegner zugelost. Und wer weiß vielleicht werden ja die Bayern zu Gast sein.

 


Schlagworte: 1.FC Germania Egestorf/Langreder, ARD, DFB-Pokal, Niedersachsenpokal, VFL Osnabrück

Artikelinformationen


Datum: 14. April 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Björn Beinhorn


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