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Handball

DHB-Team startet mit Sieg bei Olympia in Rio

Bester Werfer der Deutschen: Julius Kühn

Der aktuelle Handballeuropameister aus Deutschland ist mit einem Sieg in das Olympische Turnier in Rio gestartet. Zum Auftakt musste man gegen die Mannschaft aus Schweden zeigen, was die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson leisten kann. Mit einem 32:29 Sieg sicherten vor allem Torwart Andreas Wolff und Rückraumspieler Julius Kühn den Sieg.

Veröffentlicht am 15. August 2016 von

Schlechte Anfangsphase für die „Bad Boys“

Die deutsche Handballnationalmannschaft kam nicht optimal aus der Kabine. Den besseren Start konnte auf jeden Fall die Mannschaft aus Schweden zeigen. Mit starken Offensivspielzügen wurde man vor allem aus dem Rückraum gefährlich. Bereits nach fünf Minuten gingen die Nordeuropäer mit 4:1 in Führung. Doch nach dem schlechten Start nahm vor allem der Rückraumspieler Julius Kühn das Zepter in die Hand und traf fast jeden Wurf aus dem Rückraum. Zudem kamen Gegenstöße über die Rechte Außenbahn, in Person von Hendrik Pekeler und Tobias Reichmann. So konnten die Deutschen wieder ran kommen und erzielten in der achten Minute den Ausgleich zum 4:4.

Dänische Schiedsrichter mit vielen Zeitstrafen

Die beiden Unparteiischen ließen in den ersten Minuten noch eine Menge durchgehen, doch in der achten Minute begannen die Unterzahlspiele für beide Mannschaften. Für Aktionen, welche in der deutschen Handball Bundesliga nicht einmal mit einem Freiwurf geahndet werden würden, gaben die Schiedsrichter Zeitstrafen. Dies führte dazu, dass die Mannschaften nun kaum noch sieben Spieler auf dem Feld hatten und es insgesamt zu einer Menge Strafen kam. Insgesamt bekamen die Schweden vier Gelbe Karten, neun 2-Minuten Strafen und eine rote Karte. Bei den deutschen kam es zu drei Gelben Karten, neun 2-Minuten Strafen und ebenfalls einer roten Karte.

Deutschland auch mit ein wenig Glück im Spiel

Der Kieler Rückraumspieler Lukas Nilsson (7.) fiel schon früh wegen einer Fußverletzung aus. Bis dahin war er der beste schwedische Angreifer und darum war diese Verletzung für Schweden doppelt hart. Zudem fiel der beste Abwehrspieler der Schweden auch noch aus: Von der 39. Minute an mussten sie allerdings auf Kapitän Tobias Karlsson verzichten. Der Flensburg-Profi sah nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte.

Deutschland macht den Sack zu

In der 23. Minute lag die Auswahl von Trainer Sigurdsson beim 14:11 durch Fabian Wiede erstmals mit drei Toren vorn und verteidigte den Vorsprung bis zur Pause. Nach der Halbzeitpause kam man wieder mal nicht ganz perfekt aus der Kabine, doch man konnte weiter eine souveräne Leistung zeigen. Beide Mannschaften versuchten, die seit dem 1. Juli geltenden neuen Regeln zu nutzen, und spielten unter anderem immer wieder mit einem zusätzlichen Feldspieler statt des Torwarts – was bisweilen aber schiefging. So gelang Torwart Wolff sein zweiter Länderspieltreffer (13:11/23.), als er den Ball ins verwaiste Tor der Schweden warf. Bis zur letzten Minute kamen die Skandinavier dann allerdings nicht mehr zum Ausgleich und so konnten die Deutschen in der letzten Minute noch den 32:29 Siegtreffer erzielen. Bester Werfer der Deutschen war Julius Kühn mit insgesamt sieben Treffern.


Schlagworte: Andreas Wolff, Bad Boys, DHB Team, Handball, Olympia, Olympia 2016, Olympische Spiele, Rio, Schweden

Artikelinformationen


Datum: 15. August 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Tommy Lee Kahmann


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