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Drinkuth freut sich auf die alten Kollegen

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Am Samstag trifft Eintracht Braunschweigs U23 auf den FC Eintracht Norderstedt. Für einen Norderstedter wird die Partie gewiss eine Besondere. Felix Drinkuth ging im vergangen Jahr noch für die Junglöwen auf Torejagd. der-renner unterhielt sich mit dem sympathischen Flügelflitzer.

Veröffentlicht am 12. August 2016 von

Drinkuth: „Ich wollte in Braunschweig zum Profi werden“

(Braunschweig). Felix Drinkuth, noch in der abgelaufenen Saison trugen Sie das Blau-Gelbe Trikot. Wie würden Sie ihre zwei Jahre in Braunschweig im Nachhinein bewerten? Ich bin nach meinem Abitur nach Braunschweig gewechselt. Für mich war das der perfekte Zeitpunkt. In meinem ersten Jahr im Herrenfußball habe ich in der zweiten Mannschaft des FC St. Pauli nicht die gewünschte Rolle gespielt. Braunschweig bot für mich die beste Perspektive. Ich hatte hier zwei tolle Jahre. Bei Eintracht konnte ich mich sportlich und auch menschlich extrem weiterentwickeln. Ich bin im Herrenfußball angekommen, habe mich im athletischen Bereich, im Passspiel und im Torabschluss entwickelt.

Warum haben Sie sich im Sommer dazu entschieden Braunschweig zu verlassen? Ich hatte das Ziel in Braunschweig zum Profifußballer zu werden. Andernfalls wollte ich eine vernünftige Ausbildung beginnen. Leider hat das mit dem Profivertrag nicht geklappt. Deshalb habe ich mich nun für Norderstedt und die Option Ausbildung entschieden. Das Gesamtpaket passte.

Welche individuellen Ziele haben Sie nun in Norderstedt? Ich will hier endgültig den Schritt in den Herrenfußball schaffen. Meine Zweikampfhärte muss ich noch verbessern. Außerdem will ich noch bessere Scorer-Werte erreichen. Ich tausche mich auch weiterhin mit Henning Bürger aus.

Inwiefern? Wir sprechen von Mal zu Mal. Er ist für mich weiterhin ein guter Trainer. Ich höre auf seine Ratschläge.

Norderstedt wurde im vergangenen Jahr Elfter. Was haben sie sich in diesem Jahr mit ihrem neuen Team vorgenommen? Man hat letztes Jahr schon das Potential gesehen. Allerdings rissen sich fünf Spieler das Kreuzband. Wir haben das Potential oben anzugreifen, auch wenn die ersten drei Spiele noch nicht optimal liefen. Das Zeug für Platz zwei bis fünf haben wir allemal.

Nun erfolgt die Rückkehr nach Braunschweig bereits. Mit welchen Erwartungen und Gefühlen gehen Sie in das Duell mit ihren ehemaligen Mitspielern? Ich freue mich. Viele kenne ich ja noch. Der Kontakt zu den Jungs ist weiterhin vorhanden. Wir tauschen uns aus. Für mich ist es eine schöne Gelegenheit für ein Wiedersehen. Seit meinem Wechsel habe ich es nicht mehr nach Braunschweig geschafft. Das soll allerdings nicht bedeuten, dass ich hier Geschenke verteile. Ich möchte in Braunschweig gewinnen. Ob ich dabei ein Tor schieße, oder eine Vorlage gebe, ist mir eigentlich egal.


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Datum: 12. August 2016
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