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Ein Europameister als Durchstarter

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Schon nach drei Spieltagen und bisher eher nicht so konkurrenzfähigen Gegnern deutet BVB-Neuzugang Raphael Guerreiro sein können, und damit auch seinen Nutzen für die Mannschaft, im Dortmunder Spiel an. Seine Leistungen bringen selbst Thomas Tuchel bereits zu lobenden Worten für den Europameister

Veröffentlicht am 17. September 2016 von

Nach der bitteren späten Niederlage in Leipzig, waren die beiden 6:0 Erfolge in der Champions-League und der Bundesliga, eine gute Reaktion der Dortmunder Mannschaft. Ein Spieler stach dabei besonders hervor: Raphael Guerreiro. Am Transfertag noch ein unbeschriebenes Blatt, staunten die Zuschauer bereits bei der Europameisterschaft über das Können des Portugiesen. Über ähnliche Leistungen staunten die Zuschauer auch bei den Spielen gegen Warschau und Darmstadt, selbst bei der ungewohnten Position für den Portugiesen.

Seinem Alter voraus

Guerreiro ist nur einer von vielen Neuzugängen der Dortmunder in diesem Sommer und mit 22 Jahren fällt er genau in das Konzept von Thomas Tuchel. Doch Raphael Guerreiro ist anders als die weiteren jungen Einkäufe, die eher das unbeschwerte, temporeiche und doch fehlerbehaftete Spiel mitbringen. Guerreiro hat in seinem jungen Alter bereits mehr als 160 Pflichtspiele als Profi bestritten und bringt somit einiges an Erfahrung mit. Thomas Tuchel beschreibt ihn bereits nach kurzer Zeit als „sehr außergewöhnlichen Spieler“.

Ein Verteidiger im Angriffsmodus

Als gelernter Linksverteidiger kam der Portugiese nach Dortmund und sagte auch selber: „im Verein, der Nationalelf und auch nach Dortmund bin ich in der Überzeugung gekommen, auf dieser Position weiter zu spielen.“ Doch Thomas Tuchel überraschte nicht nur den Portugiesen selbst, sondern auch alle Zuschauer, als der Neuzugang plötzlich im Mittelfeld aufzufinden war. Doch der Plan ging auf, besonders seine Ruhe am Ball, die Guerreiro ausstrahlt, ist wichtig im Dortmunder Offensivspiel bei Mitspielern wie Dembelé und Mor. Thomas Tuchel ist sich auch sicher, dass er diese Leistungen nicht nur gegen etwas schwächere Teams bringen kann, sondern meint: „Er kann sich an höhere Level problemlos anpassen.“

Ohne Pause sofort da

Im Gegensatz zu vielen anderen Spielern und Neuzugängen des BVB kam Raphael Guerreiro mit 52 Pflichtspielen und einer langen EM in den Knochen in den Ruhrpott. Das BVB-Trainergespann nahm zu Anfang Rücksicht auf die Belastung des Portugiesen, meinte jedoch es ist nur eine Frage der Zeit „ab welchem Zeitpunkt er von Beginn an spielt.“

Das Trainerteam war sich sicher, Guerreiro würde sofort auf dem Platz funktionieren. Eine Parallele zu Julian Weigl der einen ähnlichen Weg mit weniger Erfahrung im letzten Jahr bei den Dortmundern erlebt hat. Tuchel kam nach den ersten Spielen gar nicht mehr aus dem Schwärmen raus: „es stand in jeder Sekunde, die wir ihn kennen, außer Frage, dass er ein wichtiger Spieler für uns werden kann.“

Guerreiro bereits mit viel Verantwortung und Erfolg

Sein Zusammenspiel mit gestandenen Spielern wie Mario Götze und Gonzalo Castro gelang bereits sehr gut. Auch das Spielsystem Thomas Tuchels liegt ihm bisher gut. Doch ein Punkt ist in seinen Spielen bisher noch wichtiger als die schnellen Drehungen und die hohe Beweglichkeit. Raphael Guerreiro ist bereits Standardschütze des BVB und das durchaus mit Erfolg. Eine Disziplin die in den letzten Jahren bei den Dortmundern eher ausreichend war, scheint neue Gefahr auszustrahlen. Doch Guerreiro steht bei den Dortmundern noch in den Startlöchern und auch Thomas Tuchel ist überzeugt, dass er seine bisherigen Leistungen auch gegen stärkere Gegner bestätigen kann.

„Bei ihm hat man das Gefühl, dass er jeden Tag genießt und sein Talent und die Möglichkeit, auf diesem Niveau zu spielen, als Privileg auffasst“, fasste Tuchel abschließend zusammen.


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Datum: 17. September 2016
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