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Eintracht Frankfurt holt drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt

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In der Freitagabend Partie ließen die Bremer im Nordderby drei wichtige punkte liegen. Frankfurt konnten mit einem Sieg zuhause gegen den Nachbarn aus Mainz auf einen Punkt heranrücken.

Veröffentlicht am 24. April 2016 von

(Hannover) Für das Rhein-Main-Derby, mussten die Trainer beider Mannschaften Veränderungen in ihrer Startelf vornehmen. Nico Kovac wechselte gleich 3 Spieler aus. Für den verletzten Chandler kam Gacinovic aufs Feld. Zudem bekamen Ben-Hatira und Regäsel die Chance sich zu zeigen. Auf der Seite der Mainzer musste der Verletzte Danny Latza ersetzt werden. Hier entschied sich Trainer Martin Schmidt für Serdar, der damit sein Startelfdebüt feiern konnte. Als zweites kam de Blasis für Clemens.  Während die Mainzer noch mitten im Kampf ums Internationale Geschäft sind, sogar noch die Hoffnung besteht Rang Vier zu erreichen, standen die Frankfurter mit dem Rücken zur Wand. Drei Punkte waren enorm wichtig um das Rennen gegen den Abstieg so richtig spannend zu machen.

Frankfurter Slapstick Einlage egalisiert den Traumfreistoß von Brosinski

Beide Mannschaften begannen das Derby äußerst kämpferisch und fighteten um jeden Zentimeter Raumgewinn. Die abstiegsbedrohten Frankfurter begannen  ihr Spiel eher nervös und sorgten häufig mit leichten abspielfehlern für Ballverluste. Die erste Viertelstunde  gestaltete sich daher ohne jeglichen Torschuss. Der Erste sollte dann aber auch sofort sitzen: Die Mainzer bekamen, nach einem Foulspiel von Russ an Malli, einen Freistoß aus 28 Metern zugesprochen. Brosinski nahm sich der Sache an und zirkelte den Ball über die Mauer, genau ins linke obere Torecke (18. Minute). Die Führung spielte den Mainzern in die Karten. Nun konnte diszipliniert gegen den Ball gearbeitet werden um daraus auf gefährliche Kontermöglichkeiten zu lauern. Bei den Frankfurtern lief es derweil weniger rund. In einem Luftduell verletze sich Aigner, der daraufhin durch den 20-Jährigen Sonni Kittel ersetzt wurde. Wie aus dem Nichts, fiel dann der Ausgleich für die Eintracht. Ausgangspunkt für diesen Treffer war, wie zuvor schon beim 1:0 der Mainzer, ein Freistoß. Dieser konnte von den Mainzern  nicht entschlossen genug geklärt werden. Ben-Hatira bekam den Ball am Fünfereck vor die Füße, rutschte beim Schussversuch allerdings aus und brachte den Ball, liegender Weise, vor das Tor. Von dort aus konnte der kniende Russ den Ball im Tor unterbringen (28. Minute).

Frankfurter mit dem Quäntchen Glück

Durch den Ausgleich beflügelt, waren die Frankfurter ab sofort das bessere Team. Die zweite Hälfte startete genau so intensiv wie die erste. Den Frankfurter war der Wille die drei Punkte einzufahren deutlich anzumerken, sie scheiterten jedoch immer wieder am Mainzer Abwehrbollwerk. Lediglich zweimal wurde ein Ansatz der Gefahr für das Mainzer Tor spürbar. Die Mainzer wiederum blieben weiterhin durch ihre Konter gefährlich, so scheiterte Cordoba am Frankfurter Schlussmann Hradecky. Dies war bis in die Schlussminuten die letzte Tormöglichkeit die sich eine der beiden Mannschaften erspielen konnte. Letztlich waren es die Frankfurter die den Lucky Punch setzen konnten. Ben-Hatira, der von Ocipka im Strafraum freisgespielt wurde, setzte im Strafraum zur Flanke an. Diese Flanke wurde von Bell´s Rücken zu einer Bogenlampe abgefälscht, die sich über Karius hinweg ins lange Eck senkte (84. Minute).  Dies war die letzte Tormöglichkeit dieses Spiels und die Frankfurter können sich über drei wichtige Punkte im Abstiegskampf freuen. Die Punktedifferenz zu dem Tabellen 16.ten Werder Bremen, beträgt nun lediglich einen Punkt. Am letzten Spieltag treffen diese beiden Kontrahenten aufeinander, es bahnt sich also ein Abstiegskrimi an. Der Sieg der Frankfurter besiegelte zugleich den Abstieg des Tabellenletzten Hannover 96.


Schlagworte: 1. FSV Mainz 05, Abstiegskampf, Bundesliga, Eintracht Frankfurt, Hannover 96, Martin Schmidt, Nico Kovac, SV Werder Bremen

Artikelinformationen


Datum: 24. April 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Björn Beinhorn


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