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Fußball

Es brennt in Bremen

Clemens Fritz

Die Erfolgreichen Zeiten von Werder Bremen liegen bereits Jahre zurück und der erneute Fehlstart spaltet bereits jetzt die Gemüter. Die Länderspielpause wird daher genutzt, um viele Dinge im Verein zu klären und Personalien zu entscheiden.

Veröffentlicht am 11. September 2016 von

Nach einem last minute Sieg am letzten Spieltag gegen Eintracht Frankfurt konnte Werder Bremen die Liga halten und der Osterdeich hatte seinen Glauben an die Mannschaft wiedergefunden. Dieser Glaube hielt die Sommerpause an, bis zum ersten Spieltag. Eine Durchwachsene Vorbereitung konnte Werder durch die vielen Zu- und Abgänge vor den Fans verteidigen. Doch der erste Nachgeschmack folgte schnell.

 

Werder stellt Pokalrekord auf

 

Mit der Niederlage gegen den Drittligisten aus Lotte stellt Werder Bremen einen negativ Rekord der Bundesligisten im DFB Pokal auf. Es war bereits das elfte Ausscheiden für den Bundesligisten in der ersten Runde, Ligarekord. Die schmähe in den folgenden Tagen war groß und die Spieler stellten sich schützend vor den Trainer. Nach dem Spiel sprach Kapitän Clemens Fritz von einer Schande, „die Einstellung der Spieler hat gefehlt“. Auch die Medien gingen auf die Mannschaft und Trainer los. Viktor Skripnik stand am Rand wie ein Amateur hieß es und es kam noch schlimmer für die Bremer. Im Spiel gegen Lotte verletzte sich der neue Starspieler Max Kruse schwer und fällt für mindestens zwei Monate aus. Damit muss das Team bereits auf den Zweiten Leistungsträger nach Pizarro verzichten.

 

Schadensbegrenzung zum Ligaauftakt

 

Der Bundesligastart wurde mit der Partie Bayern München gegen Werder Bremen gestartet und der gesamte Werder Vorstand sprach von einer Schadensbegrenzung vor dem Spiel. Man wolle in München nicht untergehen, lautete die Aussage von Frank Baumann. Die Niederlage wurde im Vorfeld bereits eingeplant und sollte dennoch als Motivation für die kommenden Wochen dienen. Doch Carlo Ancelottis Aufgebot spielte mit Werder Katz und Maus. Am Ende hieß es 6:0 und Werder hatte noch Glück, dass das Spiel nicht höher ausfiel. Viktor Skripnik sagte nach dem Spiel auf eine Reporter Frage: „Das ist kein Traumjob für mich, bei der U17 hatte ich einen Traumjob“. Diese Interview brachte wieder negative Schlagzeilen und wurde von den Medien weiter verspottet. Da die Fans nach nur einem Spieltag das Aus von Skripnik forderten, stellte sich erneut die Mannschaft vor den Trainer. Besondere Worte fand Fin Bartels und veröffentlichte ein Videostatement auf Facebook.

 

Gnarby zu Werder Bremen

 

Kurz vor Ende der Transferperiode gelang Werder Bremen der Sommertransfer des Jahres. Frank Baumann konnte Gnarby überzeugen, von Arsenal zu Werder Bremen zu wechseln. Der Olympiateilnehmer überzeugte in Rio und konnte sich mit 6 Toren auszeichnen. Er war wohl der Schlüsselspieler des Turniers sagte Olympiatrainer Horst Hrubesch. Werder Bremen kann stolz sein, einen solchen Transfer getätigt zu haben und die Zukunft von Werder wird in den nächsten Wochen wohl entscheiden. Die Mannschaft muss sich bis zum nächsten Spiel gegen Augsburg finden und einen Impuls setzten. Der Zusammenhalt im Team scheint gefestigt zu sein, jetzt muss das Team die Fans wieder ins Boot bekommen. Eine spannende Spielzeit erwartet die Fans von Werder Bremen.


Schlagworte: Bundesliga, SV Werder Bremen

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Datum: 11. September 2016
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