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Es ist fix: Jonathan Tah wechselt zur Konkurrenz nach Leverkusen

Nachdenklicher Tah im Hamburg-Trikot

Nach langen Verhandlungen ist der Transfer von Abwehr-Talent Tah (19, HSV) nun so gut wie besiegelt. Nach Informationen des Hamburger Abendblatts steht eine Ablösesumme von acht bis zehn Millionen Euro im Raum. Der Vertrag des U-19-Nationalspielers soll Mittwoch unterschrieben werden.

Veröffentlicht am 14. Juli 2015 von

(Hannover) Es waren zähe und langwierige Verhandlungen, die nun abschließend das bestätigen, was sich bereits in den letzten Tagen angedeutet hatte: Jonathan Tah geht! Neben Son und Calhanoglu verlässt ein weiteres Talent die Hansestadt in Richtung Leverkusen. Alleine mit diesen drei Transfers hat der HSV über 35 Millionen Euro in den letzten drei Spielzeiten erwirtschaftet. Viel Geld, welches der klamme HSV sehr gut gebrauchen kann.

Tah äußerte Wechselwunsch im Vieraugengespräch 

Die personelle Situation in der Innenverteidigung des HSV hat sich durch den Abgang von Tah nicht dramatisch verschlechtert. Neben Johan Djourou, Emir Spahic und Cléber Reis, hat sich Gideon Jung beim Telekom-Cup in den Fokus des Trainers gespielt, sodass man den Abgang und den starken Wunsch von Tah zu wechseln, in Hamburg verkraften kann. „Jonathan und sein Management sind in den vergangenen Wochen immer wieder auf uns zugekommen und haben den Wechselwunsch bei unserer sportlichen Leitung sehr klar hinterlegt“, sagte HSV-Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer. „Vor seiner Abreise zur U-19-EM nach Griechenland hat Jonathan mir in einem persönlichen Gespräch dann nochmals mitgeteilt, dass er seine Zukunft in Leverkusen sieht und unbedingt dort hin wechseln möchte.“ Tah selbst äußerte sich in der Öffentlichkeit stets zurückhaltend, was seine Wechselabsichten anbelangte. Mit diesem Verhalten trug er selbst etwas zu seiner, für ein 19-Jähriges Talent, hohen Ablösesumme bei. „Er hat sich in den zurückliegenden Wochen in der Außendarstellung sehr loyal und professionell gegenüber dem HSV verhalten“, lobte Beiersdorfer Tah heute in einem Interview mit HSV.de.

Finanzspritze ermöglicht weitere Transfers

Der Wechselwunsch von Tah in Kombination mit dem nachgebesserten Angebot von Leverkusen (von sechs auf ca. zehn Millionen) ließ dem HSV kaum eine andere Wahl, als den Youngster ziehen zu lassen. Mit den frischen Millionen wollen die Hanseaten nun ihren Wunschspieler Michael Gregoritsch (21) vom VfL Bochum und Albin Ekdal (25) von Cagliari Calcio verpflichten. Ohne den Tah-Deal wären diese Wunsch-Transfers wohl wieder in weite Ferne gerückt.


Schlagworte: Bayer Leverkusen, Fußball, HSV, Jonathan Tah, Linus Kurtenbach, Transfer

Artikelinformationen


Datum: 14. Juli 2015
Veröffentlicht von:
Autor: Linus Kurtenbach
Korrektur: Svenja Ebeling


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