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Froome geht in die Offensive

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Der dreimalige Tour-de-France Sieger Chris Froome hat seit Jahren mit Dopingvorwürfen zu kämpfen. Nun wehrt der Brite sich und geht in die Offensive.

Veröffentlicht am 30. September 2016 von

(HANNOVER) Noch bevor Chris Froome überhaupt eine Tour beendet hat, wird er schon mit Dopingvorwürfen konfrontiert. In den letzten Jahren hat Froome beeindruckende Berganstiege bei der Tour-de-France gezeigt, anschließend musste er sich immer für seine Leistung rechtfertigen. Nachdem Lance Armstrong dem Radsport nachhaltig geschadet hat, muss jeder Fahrer, der in diesem Sport Spitzenleistungen zeigt, sich mit diesem Thema auseinandersetzten.

Ausnahmeregelungen sind das Problem

Froome warnte nun, dass das bestehende Anti-Doping-System sogar zum Missbrauch einlade und das UCI sowie die WADA dringend handeln müssen. Zudem erklärte er via Twitter, dass er um seine moralische und ethische Vorbildfunktion wisse und daher die Regeln nicht nur ertragen, sondern auch noch weitergehen muss. Ein großer Kritikpunkt des Briten ist dabei das System der medizinischen Ausnahmeregelungen. Brisant ist dabei der Fakt, dass Froome diese Ausnahmeregelung selbst zwei Mal in Anspruch nahm, dies aber mit „therapeutischen Maßnahmen“ rechtfertigte. Fakt ist aber auch, dass Froome noch nie positiv getestet wurde. Ändert sich allerdings nicht bald was im Anti-Dopingkampf des Radsports wird sich Froome noch lange rechtfertigen müssen.


Schlagworte: Chris Froome, Doping, Radsport, Tour de France, UCI, WADA

Artikelinformationen


Datum: 30. September 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Mats-Ole Jensen


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