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Golden State holt sich nach 40 Jahren wieder den Titel

CLEVELAND, OH - JUNE 16:  Stephen Curry #30 and Andre Iguodala #9 of the Golden State Warriors celebrate with the Larry O'Brien NBA Championship Trophy after defeating the Cleveland Cavaliers in Game Six of the 2015 NBA Finals at Quicken Loans Arena on June 16, 2015 in Cleveland, Ohio. NOTE TO USER: User expressly acknowledges and agrees that, by downloading and or using this photograph, user is consenting to the terms and conditions of Getty Images License Agreement.  (Photo by Jason Miller/Getty Images)

(Hannover) Wieder konnte sich King James nicht die Krone aufsetzen, denn seit Mittwoch 6:01 MEZ stehen Stephen Curry und seine Golden State Warriors als Meister der NBA fest. In Spiel 6 schlugen die Warriors die Cleveland Cavaliers mit 105:97 und sicherten sich das 4:2 in der Best-of-Seven-Series, was den Gewinn der Meisterschaft bedeutet. Für LeBron James war es die vierte Finalniederlage bei der sechsten Teilnahme.

Veröffentlicht am 17. Juni 2015 von

Die Finalserie begann, wie sie nicht besser hätte beginnen können. Direkt die ersten beiden Spiele in Oakland gingen in die Overtime. Das erste konnte Golden State für sich entscheiden, doch im zweiten Spiel zogen LeBron James und seine Cavs nach. Besonders bitter für Cleveland: Kyrie Irving zog sich im ersten Spiel eine Patellafraktur zu und fiel deshalb die restlichen Partien aus.

Der „King“ zeigte in Spiel zwei eine Galavorstellung. Mit einem Triple-Double (39 Punkte, 16 Rebounds, elf Assits) sorgte LeBron James für den Ausgleich in der Meisterschaftsserie. Nach diesem 1:1 reisten die Teams dann nach Cleveland. Mit den Heimfans im Rücken holten sich die Cavs sogar die 2:1 Führung in Spiel 3, welche sie aber in Spiel 4 wieder abgeben mussten. Auch dort stand James im Mittelpunkt, allerdings kam er nicht ganz an seine herausragende Form des vergangenen Spiels heran. Nur 20 Punkte gelangen dem „King“ in diesem Spiel.

Curry versalzt den Cavs die Meistersuppe

In den Spielen 5 und 6 zeigten die Warriors das, was sie zur besten Offensive der Liga machte. Gerade im fünften Spiel in Oakland bewies Stephen Curry, dass er den MVP-Titel verdient hatte. Er erzielte 37 Punkte und lieferte sich ein Weltklasse-Duell mit LeBron James, bei dem der „King“ wieder den Kürzeren ziehen musste. Auch in Spiel 6 konnte Curry überzeugen. Zwar war weder seine Wurfquote noch seine erzielte Punktzahl exorbitant, doch setzte er immer wieder seine Teamkameraden stark ein, wenn er von der Verteidigung der Cavs gedoppelt wurde.

Golden State der logische Meister

Über die gesamte Saison stellten die Golden State Warriors mit durchschnittlich 110 Punkten pro Spiel die beste Offensive der Liga. Außerdem sind sie nicht so extrem von einem Spieler abhängig, wie beispielsweise Cleveland von LeBron James. Wenn Stephen Curry fehlt, gibt es immer noch Draymond Green, Klay Thompson, Harrison Barnes oder viele Andere. Besonders Andre „Iggy“ Iguodala war ein wichtiges Teil im Meisterschaftspuzzle der „Dubs“. In der Defensive konnte er King James immer wieder Probleme machen, war aber auch gleichzeitig in der Offensive brandgefährlich.
Natürlich darf nicht vernachlässigt werden, dass mit Kyrie Irving, Kevin Love und Anderson Varejåo drei Spieler bei den Cleveland Cavaliers fehlten, die sonst in der Starting Five stehen würden. Trotzdem kristallisierte sich über die ganze Saison heraus, dass Golden State die Meisterschaft holen wird. Mit 83 Siegen aus 103 Spielen ist der Titel nach 40 Jahren verdientermaßen wieder bei den Golden State Warriors gelandet.


Schlagworte: Cleveland Cavaliers, Golden State Warriors, LeBron James, NBA Finals, Stephen Curry

Artikelinformationen


Datum: 17. Juni 2015
Veröffentlicht von:
Korrektur: Marvin Sonnemann


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