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Hamburger treffen, verlieren aber das Spiel

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Roger Schmidt ist nach seiner Sperre zurück an der Seitenlinie. Ob er den Abwärtstrend seiner Werkself stoppen kann oder ob die Hamburger die Punkte für sich behalten lest ihr hier.

Veröffentlicht am 16. März 2016 von

(Hannover) Noch nie endete ein Spiel zwischen dem Hamburger SV und Bayer 04 Leverkusen torlos. Damit war klar, ein Tor sollte sehr wahrscheinlich fallen. Nach drei Spielen auf der Tribüne konnte Roger Schmidt wieder an der Seitenlinie Einfluss auf sein Team nehmen. Beide Mannschaften konnten in letzter Zeit keine überzeugende Vorstellungen abliefern. Vor Allem für die Leverkusener wären drei Punkte im Spiel gegen den HSV enorm wichtig, um im Rennen um die internationalen Plätze dran zu bleiben.  Auf der anderen Seite konnte der Ex-Leverkusentrainer Bruno Labbadia, keinen seiner neun Gastauftritte bei seinem alten Verein gewinnen.

HSV trifft ins eigene Netz

Beide Mannschaften begannen die Partie mit hohem Tempo. Die Norddeutschen hatten durch Rudnevs die erste Chance. Nach einem Patzer von Tah war er hellwach, scheiterte jedoch an Bernd Leno, der an diesem Abend stark aufgelegte war. Die Leverkusener kamen das erste Mal durch Standards gefährlich vors Tor der Hamburger und nutzten in den folgenden Minuten den Platz über die Außenbahnen. Nach einer Flanke vom Youngster Julian Brandt, war es der Hamburger Ekdal, der den Ball, bei seinem Klärungsversuch, unglücklich im eigenen Gehäuse unterbrachte (18.). Den Rest der ersten Hälfte fehlte beiden Mannschaften die zündende Idee und das Spiel verlor an Tempo. Direkt vor dem Halbzeitpiff schaffte es Leverkusens Stürmer Chicharito nochmal gefährlich vor das Tor der Hamburger zu kommen, sein Kopfball traf allerdings nur die Latte.

Leno wird ausgeknockt, hält aber die Null

In der zweiten Halbzeit setzten die Leverkusener weiter dezent Akzente, so verzog Frey in der 51. Minute nur knapp. Der HSV dagegen war weiterhin stets bemüht, entwickelten aber keine Durchschlagskraft. In der 57. Minute scheiterte Rudnevs erneut am Leverkusener Keeper. Sechs Minuten Später kollidierte Leno, nach einer Ecke, mit Cleber und wurde kurzzeitig ausgeknockt, zum Glück für Leverkusen konnte der Torhüter, nach einer kurzen Behandlungspause, aber weiterspielen. Im weiteren Verlauf der Begegnung konnte Leno mit drei starken Paraden den Sieg für die Werkself festhalten. In der sechsten Minute der Nachspielzeit holte sich Tin Jedvaj noch zwei gelbe Karten ab und flog vom Platz. Nach der ersten gelben Karte, wegen Zeitspiels, fasste sich der Kroate mehrmals an den Kopf, woraufhin Schiedsrichter Dingert ihm die zweite gelbe Karte zeigte. Am Ende können sich die Leverkusener bei Torwart Bernd Leno und Gegenspieler Ekdal für die drei Punkte bedanken.


Schlagworte: Bayer 04 Leverkusen, Bernd Leno, Bruno Labbadia, Fußball Bundesliga, Hamburger SV, Roger Schmidt

Artikelinformationen


Datum: 16. März 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Björn Beinhorn


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