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Havelser Arbeitssieg in Abschnitt zwei

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Mit 2:1 hat der TSV Havelse sein Nachholspiel gegen die U23 des FC St. Pauli gewonnen und damit einen starken Saisonauftakt gekrönt. Noah Plume und Deniz Cicek erzielten die Treffer für den TSV. Beide Tore fielen in einer starken ersten Halbzeit. Die Havelser Jungs führten verdient und souverän. Nach dem Seitenwechsel aber konnte Jan Schneider sogleich den Anschlusstreffer markieren. Wenngleich St. Pauli daraufhin mutiger wurde, Großchancen erspielten sie sich keine mehr.

Veröffentlicht am 21. August 2016 von

Abtasten, abwarten und schauen, was der Gegner zu bieten hat, das war der Auftakt in die Partie, die für den TSV noch vor dem Anpfiff ein neues Konzept erforderte. Daniel Degner fiel kurzfristig aus, Marco Menneking rutschte nur Minuten vor dem Anstoß in die Startelf und lieferte eine gute Leistung.

Standardsituationen auf beiden Seiten und ein Distanzschuss von Marcel Kohn bestimmten die Anfangsphase, ehe es brandgefährlich wurde. Christoph Rischker nämlich schlug eine perfekte Flanke vors To, wo Außenverteidiger Noah Plume auftauchte und einköpfte (13.). Dass der 20-Jährige, der unter der Woche Geburtstag hatte, dort stand, überraschte selbst Trainer Alexander Kiene, wie dieser bei der Pressekonferenz im Anschluss zugab.

Daraufhin verdiente sich der TSV diese Führung. Deniz Undav überraschte Gästekeeper Sven Brodersen, der zu weit vor dem Tor stand (18.). St. Paulis Yiyoung Park setzte einen direkten Freistoß neben das Gehäuse (34.), auf der anderen Seite schloss Undav volley ab, nachdem er sich toll freispielte (35.). Kurz vor der Halbzeitpause war es dann Deniz Cicek, der mit einer Einzelaktion die Führung ausbauen konnte. Aus 20 Metern zog er trocken ab, Brodersen hatte bei dem gut platzierten Ball keine Chance (41.).

Havelse erkämpft sich Sieg

Zur zweiten Halbzeit musste Kiene umstellen. Daniel-Kofi Kyereh musste angeschlagen in der Kabine bleiben, eine Vorsichtsmaßnahme. Für ihn kam Marcel Kunstmann in die Partie. Und dieser war noch nicht richtig warm, da musste Morten Jensen schon hinter sich greifen. Jan Schneider spielte sich durch die halbe Havelser Defensive und ließ dann auch dem Torwart keine Chance (48.).

Die Kiezkicker erhöhten daraufhin spürbar die Schlagzahl, aber die Garbsener standen in der Defensive sicher. Der Hamburger Offensivdrang brachte den Gastgebern Räume, die diese aber in letzter Konsequenz nicht gut ausnutzten. Kunstmann traf nur den Pfosten (75.), kurz darauf verpasste St. Paulis Furkan Pinarlik die einzige Chance nach dem Anschlusstreffer (80.). Kunstmann verpasste ein weiteres Mal die Entscheidung (87.). Doch Havelse kämpfte als Kollektiv weiter und tütete den Sieg schlussendlich verdient ein.

Kribbelig bis zum Schluss

„Wir wussten, dass Havelse vorne eine sehr gute Qualität hat. Diese Qualität hat auch das Spiel entschieden“, so St. Paulis Coach Joachim Philipkowski. „In der zweiten Halbzeit haben wir noch mehr riskiert, sind früh belohnt worden, haben uns aber wenig klare Torchancen herausgespielt“, zeigte sich der Übungsleiter des St. Pauli-Nachwuchses enttäuscht.

„Das war ein Arbeitssieg meiner Mannschaft, die eine richtig gute erste Halbzeit gespielt hat“, freute sich Alexander Kiene. Die Spielanteile haben sich in der zweiten Halbzeit verlagert. Besonders ärgerlich war das frühe Tor, weshalb das Spiel wieder offen war. Wir hatten Möglichkeiten für das dritte Tor. So war es bis zur letzten Sekunde kribbelig“, beschrieb Kiene seine Gefühlslage.


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Datum: 21. August 2016
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