Logo

Das Nachrichtenportal für Sport

Fußball

Historischer Bundesligastart mit Robben-Comeback

robben

Der FC Bayern München verteidigte auch gegen den direkten Konkurrenten um die Tabellenführung Hertha BSC die Spitzenposition in der Bundesliga. Mit einem souveränen 3:0 setzten sich die Münchner gegen die Hauptstädter durch. Richtig krachen ließen es dabei Franck Ribery und Arjen Robben, wobei letzterer ein perfektes Comeback feierte und dieses mit einen Tor abrundete.

Veröffentlicht am 22. September 2016 von

„Das war das bislang beste Spiel in der Saison“, sagte Bayern-Coach Carlo Ancelotti nach der Partie. Und das war kaum abzustreiten. Vor allem das Offensivduo „Robbery“ sorgte dabei für ordentlich Wirbel im Berliner Strafraum. Bereits ihre achte Saison spielen Franck Ribery und Arjen Robben nun zusammen bei den Bayern. Das ist im Fußball heutzutage eine Ewigkeit und so könnte man meinen, dass es irgendwann langweilig wird. Von wegen.

Wie in alten Zeiten
Der mittlerweile 33-Jährige Franzose Ribery genießt unter seinem neuen Trainer Ancelotti offenbar alle Freiheiten und dieses dankt er ihm mit einer bärenstarken Leistung – natürlich unterstützt durch Berliner, die ihn einfach machen ließen. Beim 1:0 ließen die Gäste ihren bedauernswerten Mitspieler Peter Pekarik alleine mit Ribéry im Strafraum, der wackelte zweimal mit der Hüfte bis der Slowake das Gleichgewicht verlor und sich auf den Boden kugelte wie ein Käferlein. Dann stocherte Ribéry den Ball an Torwart Rune Jarstein vorbei ins Netz. Prompt ertönte in der Südkurve „Oh Ribery“, ein Fansong mit dem die Bayern den Franzosen schon in guten alten Zeiten huldigten. Und selbst der Berliner Sportchef Michael Preetz musste zugeben: „Es war eine tolle Einzelleistung von einem großartigen Spieler.“

Starkes Comeback
Gleiches hätte er auch zu Arjen Robben sagen können. Als dieser in der 65. Minuten für Thomas Müller auf das Feld kam, herrschte in der Arena kurz ein Applaus wie bei einem Torjubel. Dann machte  der Niederländer mit seinen hibbeligen Bewegungen am Ball die Berliner nervös. Er dribbelte sich durch zwei Gegenspieler, ließ sich fallen. Schimpfte, haderte, weil der Schiedsrichter nicht Elfmeter pfiff. Doch nach nur sieben Minuten wurde er dann mit dem 3:0 belohnt – in typischer Robben-Art: Ein Haken nach innen, ein strammer, hoher Schuss ins Netz. Wie bei Ribéry, wie in alten Zeiten. Und er strahlte, wie er immer gestrahlt hat, wenn er von einer seiner Verletzungen zurückkehrte.

Bester Bundesligastart
Den souveränen Sieg der Bayern gegen die Berliner machte Thiago komplett. Nach einem bösen Schnitzer von Herthas jungem Defensivspieler Allan Souza konnte der Spanier zum zwischen zeitigen 2:0 einnetzen. Insgesamt verzeichnet der FC Bayern somit den vierten Sieg im vierten Spiel in der Bundesliga unter Carlo Ancelotti. Hinzu kommt mit 14:1 Toren ein Torverhältnis das es so zu diesem Zeitpunkt noch nie gab. Ein historischer Start.


Schlagworte: Arjen Robben, Bundesliga, FC Bayern München, Franck Ribery, Hertha BSC, Historisch

Artikelinformationen


Datum: 22. September 2016
Veröffentlicht von:


Teilen & Versenden


Auf teilen
Auf teilen

Kurzlink: bit.ly/1DASnWi