Logo

Das Nachrichtenportal für Sport

Fußball

Hrubesch: „Bei mir ist das Glas ganz voll“

Generated by  IJG JPEG Library

(Hannover) Nach dem holprigen 1:1 zum Auftakt der Europameisterschaft gegen Serbien ist man sich im Lager der deutschen U-21-Nationalmannschaft einig, dass vor allem die Auftaktphase so nicht wiederholt werden darf. Trotzdem fand Trainer Horst Hrubesch positive Erkenntnisse für die nächste Partie gegen Dänemark.

Veröffentlicht am 18. Juni 2015 von

Die Euphorie zu Beginn war groß. Zählte man den Kader des DFB-Nachwuchses mit gestandenen Bundesliga-Profis, Legionären und einem Champions-League-Sieger im Tor doch zu den stärksten der EM in Tschechien. Die Auswahl Serbiens jedoch war offensichtlich bemüht, das Gegenteil zu beweisen. Mit forschem und offensivem Pressing brachte das Team von Trainer Mladen Dodic die Deutschen früh unter Druck und ging folgerichtig bereits nach acht Minuten durch den Ex-Mainzer Djuricic in Führung. „Wir haben gewusst, dass die Serben Fußball spielen können. Wenn man ihnen, wie wir es in der ersten halben Stunde getan haben, so viel Platz lässt, dann braucht man sich nicht wundern, dass man in Rückstand gerät“, fasste Hrubesch die Anfangsphase zusammen.

Positive Erkenntnisse für Dänemark-Partie

Zwar konnte Liverpool-Youngster Emre Can kurze Zeit später ausgleichen, doch die Serben stellten Barca-Schlussmann Marc-André ter Stegen weiterhin vor ernsthafte Herausforderungen. Gerade die deutsche Offensivabteilung um Schalke-Juwel Max Meyer, Kapitän Kevin Volland und Co. blieb noch einiges schuldig.

Mit Blick auf den weiteren Turnierverlauf stimmte den Trainer aber vor allem die Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten zuversichtlich: „Ich habe in der zweiten Halbzeit den Eindruck gewonnen, dass wir in diesem Turnier angekommen sind“, so Hrubesch, „nach einer schwachen ersten Hälfte war der zweite Durchgang das, was ich von der Mannschaft kenne, was ich von ihr erwarte und wo der Weg hingehen muss. Deshalb ist das Glas bei mir ganz voll.“

Trotz der Gelb-Roten Karte für Linksverteidiger Christian Günter bestimmte die DFB-Elf in der Schlussviertelstunde die Partie. Deswegen, richtet Hrubesch den Blick auf das zweite Gruppenspiel, „müssen wir gegen Dänemark so spielen, wie wir es hier in der zweiten Halbzeit gemacht haben.“


Schlagworte: Auftakt, Deutschland, Horst Hrubesch, Serbien, U21-EM

Artikelinformationen


Datum: 18. Juni 2015
Veröffentlicht von:
Korrektur: Svenja Ebeling


Teilen & Versenden


Auf teilen
Auf teilen

Kurzlink: bit.ly/1DASnWi