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Italien siegt im Spitzenspiel der Gruppe E

Belgien Italien

Bereits vor dem Spiel brachen die Italiener den ersten Rekord, sie stellten mit einem Altersdurschnitt von 31,5 Jahren die älteste Startelf, die es jemals bei einer EM gegeben hat. Dennoch galten die Azzurri gegen die goldene Generation der Belgier als Außenseiter.

Veröffentlicht am 14. Juni 2016 von

Bereits vor dem Spiel brachen die Italiener den ersten Rekord. Sie stellten mit einem Altersdurschnitt von 31,5 Jahren die älteste Startelf, die es jemals bei einer EM gegeben hat, auf. Dennoch galten die Azzurri gegen die goldene Generation der Belgier als Außenseiter. Beide Mannschaften benötigen die drei Punkte zum Auftakt, um eine gute Ausgangslage für die letzten beiden Partien gegen Schweden und Irland vorweisen zu können. Im Vorfeld dieser EM mussten die Belgier verletzungsbedingt auf Leistungsträger wie Vincent Kompany verzichten. Bei den Italienern verzichtet Trainer Conte auf die Nominierungen des Altstars Andrea Pirlo und dem „Problemspieler“ Mario Balotelli,

Belgien startet stark

Die ersten 30 Minuten gehörten unseren Nachbarn aus Belgien, die gegen einen defensiv gut stehenden Gegner hauptsächlich durch Fernschüsse Torgefahr aufbringen konnten. Besonders defensiv Allrounder Nainggolan sorgte mit zwei Abschlüssen aus der Ferne für die ersten großen Chancen. Buffon hielt den ersten Schuss  großartig, beim zweiten Schuss wäre er allerdings machtlos gewesen, hätte  der Ball das Tor nicht knapp verfehlt. Völlig anders hingegen agierten die Italiener. Sie waren zunächst auf schnelle Konter, sowie auf lange Bälle in die Spitze aus. Letzteres sollte auch das 1:0 bringen. Der Innenverteidiger Bonucci spielte einen langen Ball über die komplette Mannschaft der Belgier hinweg, in den Lauf von Giaccherini. Ein Stellungsfehler von Alderweireld sorgte dafür, dass der Italiener komplett frei vor Courtois auftauchen und den Ball im langen Eck unterbringen konnte (30. Minute). Gepusht von dem Treffer wurde Italien immer stärker und konnte sich Chance um Chance erspielen. Zuerst Candreva, der am starken Courtois  nur knapp scheiterte und schließlich Pelle, der aus 5 Metern  Entfernung einen Kopfball nur um einige Zentimeter am Pfosten vorbei setzte. So ging es mit einer verdienten Führung für Italien in die Pause.

Großchancen werden nicht genutzt

Das Spiel wurde in der zweiten Hälfte offener und es entstand ein offener Schlagabtausch. Besonders Belgien, musste sich am gestrigen Abend die Chancenverwertung vorwerfen lassen. Teilweise zu leichtfertig vergaben sie gute Einschussmöglichkeiten. Romelu Lukaku vergab die beste Chance in diesem Spiel für die Belgier. Nach einem Konter lief er alleine auf den herausstürmenden Buffon zu, sein Mix aus Schuss und Lupfer flog haarscharf am Kreuzeck vorbei. Im Gegenzug hielt Courtois seine Elf weiter im Spiel in dem er Kopfball von Pelle ganz knapp von der Linie kratzte. In den letzten Zehn Minuten kam schließlich Belgien ebenfalls zu ein Paar Chancen. Der frisch eingewechselte Origi kam frei zum Kopfball durch, doch der Ball flog über das Tor hinweg. Zum Ende des Spiels waren die Belgier also gezwungen ihre Spielweise zu öffnen. Dies nutzten die Italiener für ihre starken Konter, so war es zuerst Immobile, der mit seinem Abschluss am Torwart scheiterte. In der Nachspielzeit fiel dann noch Treffer Nummer zwei  für die Italiener. Candreva, der gut von Immobile in Szene gesetzt wurde, drang in den Strafraum ein und behielt vor dem herauskommenden Courtois die Übersicht und spielte eine Flanke auf den mitlaufenden Pelle. Sehr ansehnlich netze dieser per Seitfallzieher zum 2:0 ein.

Italien hat sich mit dem Sieg eine gute Ausgangslage für den weiteren Verlauf bei diesem Turnier geschaffen. Als Nächstes heißt es für sie am 17.6 gegen Schweden zu punkten. Die Belgier dagegen stehen nach der 2:0 Niederlage, im kommenden Spiel gegen Irland, schon gehörig unter Druck.

Aufstellungen:

Belgien:

Courtois – Ciman (76. Carrasco) , Alderweireld, Vermaelen, Vertonghen – Nainggolan (62. Mertens), Witsel – De Bruyne, Fellaini, Hazard –  R. Lukaku (73. Origi)

Italien:

Buffon – Barzagli, Bonucci, Chiellini – de Rossi (78. Motta) – Candreva, Parolo, Giaccherini, Darmian (58. De Sciglio) – Pelle, Eder (75. Immobile)


Schlagworte: Belgien, EM 2016, Europameisterschaft 2016, Gianluigi Buffon, Gruppe E, Italien, Kevin De Bruyne

Artikelinformationen


Datum: 14. Juni 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Björn Beinhorn


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