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Julian Weigl – der neue Schweinsteiger?

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Er ist wohl der Newcomer der vergangenen Saison. Julian Weigl hat sich bereits in seinem ersten Jahr unentbehrlich im Dortmunder Spiel gemacht und hat dafür auch einiges von einem erfahrenen Weltmeister gelernt der ihm sogar in seinem Abschiedsspiel die Binde anbot.

Veröffentlicht am 21. September 2016 von

Seine Entwicklung ist beachtlich. Im Vorjahr fast abgestiegen mit dem TSV 1860 München, geholt vom BVB als Talent und sofort Stammspieler in der Zentrale der Dortmunder Mannschaft unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel. Das i-Tüpfelchen des steilen Werdegangs war dann wohl die Nominierung für die Europameisterschaft in Frankreich, auch wenn er keine Spielminute in der deutschen Mannschaft bekam. Allen voran hat er dabei aber besonders von einer Person eine Menge gelernt und tut dies auch weiterhin.

„Er hat mich von Anfang an an die Hand genommen“, sagt Weigl im Sport Bild Interview über die Beziehung zwischen ihm und Bastian Schweinsteiger schiebt auch gleich noch eine Erklärung hinterher. „Vielleicht, weil wir dieselbe Position spielen und die gleiche Herkunft haben. Er hat mir viele Tipps gegeben und schreibt mir auch jetzt noch häufig SMS. Dafür bin ich ihm total dankbar, da ich denke, dass ich von so einer Persönlichkeit noch sehr, sehr viel lernen kann.“

Weigl als Spielführer in Schweinsteigers Abschiedsspiel

Die Wertschätzung von Schweinsteiger für den jungen Julian Weigl wird besonders deutlich an einer Szene im Abschiedsspiel Ende August gegen Finnland. „Er hat mich gefragt, ob ich die Kapitänsbinde nehmen will, aber ich habe gesagt: Lass mal lieber“, sagte Weigl selbst.

Sein Werdegang steht aber immer noch in den Startlöchern und überrascht ihn auch immer wieder selbst. „Es ist schon krass, was in so kurzer Zeit alles passiert. Das hätte ich mir nicht mal so erträumen können. Vor einem Jahr konnte ich noch unerkannt durch die Stadt gehen, das ist heute nicht mehr der Fall“, so Weigl.

Der Lieferant im Dortmunder Spiel

Er selbst ordnet sich im Dortmunder Spiel folgendermaßen ein: „Ich würde sagen, dass ich so etwas wie ein Lieferant bin, Ich spiele vor der Abwehr, hole die Bälle ab und versuche, unsere kreativen, schnellen Leute zu bedienen.“ Auch seine Ausstrahlung auf dem Platz spricht für sich selbst. „Meine zentrale Position bringt es mit sich, dass ich den Mund aufmachen muss, wenn ich das Spiel steuern will, sonst funktioniert es nicht. Ich bin froh, dass das Team keinen Unterschied macht, ob ich 20 oder 30 bin“, sagt Weigl selbst. So wie Julian Weigl froh ist, können auch alle Zuschauer froh sein ihn dabei zu beobachten, welche Richtungen seine Entwicklung noch annimmt.


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Datum: 21. September 2016
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