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Kolumne

Kevin de Bruyne in Manchester – Einstand nach Maß

Nach seinem Wechsel zu Manchester City hatten viele Experten Kevin de Bruyne heftig kritisiert. Trotz großer Perspektiven kehrte der junge Belgier dem VfL Wolfsburg im Sommer den Rücken. Er folge nur dem Ruf des Geldes, hieß es immer wieder. Trotz seines Millionengehalts vergessen viele, dass er jetzt in der populärsten Fußballliga der Welt spielt – und nahtlos an seine Leistungen in der Autostadt anknüpft.

Veröffentlicht am 02. Dezember 2015 von

74 Millionen Euro überwies Manchester City im Sommer an den VfL Wolfsburg, um Spielmacher Kevin de Bruyne in die Premier League zu locken. Durch Bonuszahlungen kann sich die Summe sogar noch auf 80 Millionen Euro erhöhen. Der Belgier ist der teuerste Spieler, der jemals nach England wechselte. Gemessen an der Ablösesumme waren die Erwartungen an den Mittelfeldmann riesengroß, und entgegen mancher Prognose hat er sich sofort an die englische Spielweise gewöhnt. De Bruyne eroberte trotz namhafter Konkurrenz auf Anhieb einen Stammplatz im Mittelfeld der „Citizens“ und ist seitdem aus dem Spiel der „Skyblues“ nicht mehr wegzudenken.

In bisher 17 Einsätzen in Liga und Pokal erzielte „KDB“ sieben Tore und lieferte neun Assists – eine überragende Quote für einen Mittelfeldspieler. Darüber hinaus ist der Nationalspieler sehr flexibel, kann sowohl auf der „Zehn“ als auch auf den offensiven Flügelpositionen spielen. Durch seine Schnelligkeit und eine große Übersicht lenkt der 24-Jährige zusammen mit dem Spanier David Silva das Offensivspiel von Manchester City und leitet viele Angriffe selbst ein.

Trotz seiner jungen Jahre gehört der Belgier schon jetzt zur absoluten Weltklasse, hat seinen Zenit jedoch längst nicht erreicht. Die 74 Millionen Euro, die Manchester City nach Wolfsburg überwies, waren in jedem Fall gut investiert.

 


Schlagworte: KDB, Kevin De Bruyne, Manchester City, Premier League

Artikelinformationen


Datum: 02. Dezember 2015
Veröffentlicht von:
Autor: Tim Vrastil
Korrektur: Tobias Brücker


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