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Labbadias Entlassung war nicht hanseatisch

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Schluss. Aus. Bruno Labbadia ist nicht länger Trainer des Hamburger SV. Nach der Niederlage gegen den Rekordmeister FC Bayern München musste der 50-Jährige seinen Hut nehmen. Nur wenige Stunden nach der erwartbaren aber unglücklichen Pleite gegen die Münchner verkündete Sportvorstand Dietmar Beiersdorfer die Trennung.

Veröffentlicht am 26. September 2016 von

Bayern-Spiel als Alibi-Chance

(Braunschweig). Diese hatte sich schon Tage zuvor angekündigt. Labbadia fehlte die Rückendeckung und wurde in seinem letzten Spiel gnadenlos seinem Schicksal ausgeliefert, seine Entlassung nicht hanseatisch.

Ein unrühmliches Ende, war Labbadia doch noch vergangene Saison als Retter gefeiert. Er führte den HSV auf Platz zehn der Tabelle und beim Traditionsclub keimten wieder Hoffnungen auf bessere Zeiten auf. Offensiv-Transfers wie Alen Halilovic und Filip Kostic im Sommer schürten die Euphorie. Doch der Trainer konnte nicht verhindern, was sich beim HSV seit Jahren wie ein roter Faden durch den Verein zieht.

Fehlende Strukturen, stetige Unruhen. All das musste Bruno Labbadia ausbaden. Er rettete den HSV einst gegen Karlsruhe in der Relegation, ein Jahr zuvor gegen Greuther Fürth. Von seinen Glanzzeiten ist der HSV weit entfernt, auch weil auf den Machtpositionen keine Konstanz besteht -viele Köche verderben den Brei.

Torhüter Rene Adler stärkte seinem Ex-Coach via Facebook den Rücken. Da war dieser allerdings schon nicht mehr da. Markus Gisdol heißt der neue. Und er wurde wohl erst diese Woche HSV-Trainer um ihm eine Niederlage zum Auftakt gegen den FC Bayern zu ersparen.


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Datum: 26. September 2016
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