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LeBron holt den Titel für Cleveland

in Game 5 of the 2016 NBA Finals at ORACLE Arena on June 13, 2016 in Oakland, California. NOTE TO USER: User expressly acknowledges and agrees that, by downloading and or using this photograph, User is consenting to the terms and conditions of the Getty Images License Agreement.

Spiel Sieben in den NBA Finals zwischen den beiden besten Mannschaften der Saison. Mehr Spannung geht nicht. Die Golden State Warriors empfangen die Cleveland Cavaliers zum letzten Spiel der Saison.

Veröffentlicht am 20. Juni 2016 von

MVP Stephen Curry

Als frisch gewählter MVP muss man die herausragende Saison von Stephen Curry nicht extra betonen. Er ist das Aushängeschild der Golden State Warriors und führte sie bereits letztes Jahr zum Titel, ebenfalls gegen die Cleveland Cavaliers. Besonders gefürchtet: seine kaum zu verteidigenden Drei-Punkte Würfe. Die verwandelt der 28-Jährige mindestens genau so häufig wie sein Teamkollege Klay Thompson. Zusammen sind die „Splash Brothers“ kaum zu stoppen. In ihren Halbfinals bekam dies bereits Oklahoma City Thunder zu spüren. Trotz einer überragenden Defensiv-Leistung konnten Sie Curry und Thompson nicht konsequent genug verteidigen.

Die Akte Draymond Green

Doch weder Curry noch Thompson sollten zu den spielentscheidenden Faktoren bei den Warriors gehören. Sie wurden stark verteidigt und konnten den Spielen nur selten ihren Stempel aufdrücken. Stattdessen führten Shawn Livingston und vor allem Draymond Green Golden State zu einer 2-0 Führung in den Final-Series. Doch wie so häufig in seiner Karriere wurde die gute Leistung von Green aufgrund seiner unkontrollierten und aggressiven Spielweise schnell wieder vergessen. Nach Spiel zwei wurde er noch als sicherer MVP der Finals gefeiert. Dann foulte er in Spiel 4 jedoch LeBron James nach einem Ballverlust und wurde wegen unnötiger Härte für Spiel 5 gesperrt. Damit hatte sich der Traum vom Finals-MVP für Green ausgeträumt.

Wer wenn nicht LeBron?

LeBron James ist ein mehr als außergewöhnlicher Basketballer. Er ist in der Lage sein Team zu führen und ein ganzes Spiel zu entscheiden. Nicht ohne Grund steht der 2,03 Meter große Forward bereits zum sechsten Mal in Folge in den NBA Finals. Zusammen mit Kyrie Irving sorgt er für die Offensiv-Gefahr der Cavs. 345 Punkte in sechs Spielen verdeutlichen nur welche Qualitäten die beiden Offensivspieler für ihr Team an den Tag legen. Einem der Beiden ist der Titel des Finals MVP nicht mehr zu nehmen, entscheidet sich nur noch wem. Bislang sprach alles für James, der Cleveland aus einem Rückstand von 1-3 durch zwei 41 Punkte-Spiele noch ins siebte Spiel retten konnte.

Game 7

Nach sechs packenden Spielen zwischen den beiden Teams übertraf das letzte, finale Spiel noch einmal alle Erwartungen. In keiner der vorherigen Begegnungen waren die Mannschaften so lange auf Augenhöhe. Mit 32 Punkten war wieder Mals Draymond Green bester Mann bei den Warriors. Steph Curry sagte vor der Partie er müsse das „Spiel seines Lebens“ abliefern um seine Mannschaft zum Sieg zu führen. Davon war er in diesem Spiel jedoch deutlich entfernt. Auf der anderen Seite waren LeBron James und Kyrie Irving die besten schützen für die Cavs. Ebenfalls herausragend war die Leistung von Kevin Love, der sein wohlmöglich letztes Spiel für die Cavs mit 14 Rebounds abschloss.

NBA Champions 2016

Bis zur letzten Minute stand das Spiel mit 89:89 unentschieden. Sowohl Steph Curry, als auch LeBron James scheiterten mehrfach an den Versuchen ihr Team in Führung zu bringen. Doch als Kyrie Irving in der letzten Minute einen Drei-Punkte-Wurf zum 89:92 versenkte war der Weg zum Titel für die Cavs frei. Den letzten Punkt erzielte jedoch LeBron James durch einen Freiwurf zum 89:93 Endstand. 27 Punkte, elf Assists und elf Rebound bestätigen die herausragende Leistung von James im letzten Spiel. Zu Recht wurde er nach Abpfiff der Partie zum Finals-MVP gewählt. Der Traum von James, den Titel für seine Heimatstadt Cleveland zu holen, ist nun endlich in Erfüllung gegangen. Gratulation an einen der besten Basketballer aller Zeiten.


Schlagworte: Basketball, Cleveland Cavaliers, Draymond Green, Finals, Golden State Warriors, Kyrie Irving, LeBron James, NBA, Steph Curry

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Datum: 20. Juni 2016
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