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Basketball

Matchball abgewehrt – Bayern erzwingt Spiel 5

Der FC Bayern weht den Matchball der Baberger ab.

(Hannover.) Der FC Bayern München wehrt im Finale der Beko-BBl den Matchball der Brose Baskets Bamberg ab. Durch ein 83:73 (45:34) im heimischen Audi-Dome kann das Team von Trainer Svetislav Pesic die Vorentscheidung im Meisterschaftskampf auf kommenden Sonntag verschieben und in der Best-of-Five-Serie auf 2:2 ausgleichen.

Veröffentlicht am 18. Juni 2015 von

„Es war ein sehr gutes Spiel von uns, von der ersten bis zur letzten Minute. Im zweiten und dritten Spiel waren wir nicht auf unserem Niveau, heute haben wir uns gesteigert. Das war sehr professionell“, so resümierte Münchens Coach Pesic nach dem 2:2-Ausgleich gegen Bamberg.

 

Bayern hört auf Pesic

Und dieser Sieg war durchaus verdient. Zwar gingen die Bamberg erst 8:0 in Führung, der (noch) aktuelle Meister zeigte allerdings in der Folgezeit, was gute Defensivarbeit bedeutet. Im ersten Viertel standen die Münchner am eigenen Korb sicher und gingen zum Ende sogar mit 20:19 knapp in Führung. „In Bamberg war die defensive nicht Playoff-würdig“, kritisierte Pesic zuvor. Das beherzte sein Team nun.

Die Gäste aus Bamberg ließen sich davon etwas aus der Ruhe bringen. Kleinere Unsicherheiten in der Offensive und mehrere Ballverluste ließen den sechsmaligen Meister zwischendurch satte 16 Punkte zurückfallen. Erinnerungen an Spiel zwei wurden wach, als die Bayern mit ganzen 18 Punkten Vorsprung führten, aber die Führung aus der Hand gaben und am Ende sogar noch verloren.

 

Taylor im Fokus

Bryce Taylor #44 (C) of FC Bayern Muenchen dribbles against Ryan Thompson #7 (L) of the Brose Baskets Bamberg during Game Four of the 2015 BBL Finals at Audi-Dome on June 17, 2015 in Munich,   (Photo by Getty Images)

Münchens Bryce Taylor zeigte eine bärenstarke Partie.

Diesmal allerdings hatte man aus den vorherigen Spielen offensichtlich gelernt. Im dritten Viertel behielte der FCB einen kühlen Kopf und gaben die Partie nicht wieder aus der Hand. Bryce Taylor hatte daran maßgeblichen Anteil. Seine sechs Dreier ließen die Münchner Führung nicht wackeln, sondern bauten die Führung sogar noch weiter aus. Begünstigt durch Schwächen an der Freiwurflinie blieb die Führung bis zum Ende zweistellig.
Auch die 22 Punkte von Bambergs Janis Strelnieks konnten die Niederlage am Ende nicht mehr verhindern. Bambergs Trainer Andrea Trinchieri musste die Münchner Überlegenheit anerkennen:“ Bayern war einfach besser. Sie haben mit mehr Energie gespielt. Wir haben uns etwas anderes erhofft, aber es war nicht genug, um den amtierenden Meister zu entthronen. Wir waren weit weg, das Spiel zu gewinnen.“

Sonntag: Klappe die Fünfte

Am Sonntag (ab 15 Uhr) kommt es nun zu Spiel 5 in Bamberg. Falls die Münchner dort triumphieren, haben sie beste Chancen, ihren Titel zu verteidigen. Für Bamberg wäre es der insgesamt siebte Titel der Vereinsgeschichte.
Der FCB hatte nach dem 84:73-Erfolg in Bamberg zum Auftakt des bayerisch-fränkischen Finales Spiel zwei mit 78:80 und drei mit 79: 91 verloren.

FC Bayern München – Brose Baskets Bamberg 83:73 (45:34)
Beste Werfer: Taylor (22), Bryant (15), Micic (12) für München
Strelnieks (22), Miller (21), Mbakwe (13) für Bamberg
Zuschauer: 6700 (ausverkauft)
Playoff-Stand: 2:2

 

Autor: Marvin Sonnemann

Korrektur: Katharina Freise


Schlagworte: Basketball, Brose Baskets Bamberg, FC Bayern München, Playoff

Artikelinformationen


Datum: 18. Juni 2015
Veröffentlicht von:
Autor: Marvin Sonnemann


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