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Messi, Neymar & Suarez: Bereit für das Triple – Chiellini fällt aus

Messi, Neymar und Suarez

Es war ein steiniger Weg, aber ein erfolgreicher. Der FC Barcelona steht am Samstag im Champions-League-Finale 2015 in Berlin. Anstoß ist um 20:45 Uhr. Zuvor schalteten die Katalanen, insbesondere der 120-Tore-Sturm Messi, Neymar und Suarez, namenhafte Teams wie Paris St. Germain, Manchester City und Bayern München mit Leichtigkeit aus. Nun heißt der Gegner am Samstag Juventus Turin. Der italienische Rekordmeister kann ebenso wie der FC Barcelona das Triple holen, muss allerdings auf Abwehr-Routinier Giorgio Chiellini (30) verzichten.

Veröffentlicht am 04. Juni 2015 von

(Hannover.) Bittere Nachricht für Juventus Turin: Die „Alte Dame“ muss im Champions-League-Finale auf Verteidiger Giorgio Chiellini verzichten. Grund dafür ist eine hartnäckige Waden-Zerrung, die sich der Routinier im Training am Mittwoch zugezogen haben soll. Diese Nachricht ist zweifelsohne ein Schock und zwingt Juve-Coach Massimiliano Allegri zu einer ungewollten Startelf-Änderung. Erster Anwärter auf eine Final-Vertretung ist der ehemalige Wolfsburger Andrea Barzagli.

Der FC Barcelona hat weitaus weniger Personalsorgen und geht als klarer Favorit in dieses Endspiel. Von Respektlosigkeiten und Sticheleien im Vorfeld war so gut wie nichts zuhören – vielmehr hat man großen Respekt vor der kommenden Aufgabe gegen Turin. „Juve ist ziemlich ähnlich wie Barcelona“, stellte Trainer Luis Enrique am Dienstag auf einer Pressekonferenz fest. Glaubt man dem Chef-Coach der Katalanen würde das bedeuten, dass er Juve auf Augenhöhe sieht. „Vor allem Andrea Pirlo sei ein Spieler mit großer Qualität“, so der 45-Jährige. Auch Javier Mascherano sprach sein Team von der öffentlich festgelegten Favoriten-Rolle frei: „Es ist leicht, uns als Favoriten zu bezeichnen. Aber wenn das Spiel beginnt, gibt es keine Favoriten mehr.“

Favorit hin oder her – gewinnen wollen beide. Und beide Mannschaften haben ihre Qualitäten bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auf Seiten Barcelonas sticht einer neben Messi, Neymar und Suarez besonders heraus: Marc-André ter Stegen. In der Liga „nur“ Nummer zwei, im Pokalfinale und nun auch im Champions-League-Finale die souveräne Nummer eins. Der ehemalige Gladbacher könnte am Samstag den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere Realität werden lassen. Auf die Frage, ob er sich einen Sieg dank eines Traumtores von Lionel Messi oder eher dank einer Glanzparade von ihm wünsche, antwortete ter Stegen: „Es ist mir völlig egal, wie wir gewinnen. Ich würde gerne Tore von Messi sehen. Wir wollen alle diese Trophäe.“

Bleibt man realistisch müsste Barca schon einen sehr schlechten Tag erwischen, um den Ball nicht im Tor der Italiener unterbringen zu können. Was Juve Hoffnung macht, ist einzig die mannschaftliche Geschlossenheit und der absolute Wille. Sollte es der „Alten Dame“ gelingen die Null möglichst lange zu halten, werden die sonst so abgeklärten Individualisten aus Barcelona eventuell nervös. Oder auch nicht.


Schlagworte: Champions-League, FC Barcelona, Finale, Juventus Turin

Artikelinformationen


Datum: 04. Juni 2015
Veröffentlicht von:
Korrektur: Louis Lambert


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