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Drama um neues Qualifying in der Formel 1

during the Bahrain Formula One Grand Prix at Bahrain International Circuit on April 3, 2016 in Sakhir, Bahrain.

Das angestrebte neue Qualifying-Format der Formel 1 sorgt bei Fans und Fahrern für Verwirrung. Im Mittelpunkt der Debatte steht, wie so häufig, Formel-1-Chef Bernie Ecclestone. Ex-Weltmeister Fernando Alonso sieht währenddessen die Fans des Motorsports als Opfer der Regeländerung.

Veröffentlicht am 03. März 2016 von

Hannover. Dieses Jahr sollte es in der Formel 1 eine revolutionäre Veränderung geben. Das Qualifying System soll überarbeitet und für den Zuschauer attraktiver gestaltet werden. Aktuell ist die Umsetzung dieser Idee jedoch noch mehr als fraglich. Geplant war die Einführung bereits zum Saisonauftakt in Melbourne am 19. März. Den Termin verschob die FIA zwischenzeitlich jedoch auf den Spanien Grand-Prix Mitte Mai. Mittlerweile bleibt sogar offen, ob die Neuerung überhaupt noch in diesem Jahr zustande kommt.

Ecclestone stiftet Verwirrung

Anfangs kritisierte der Brite die neue Technologie noch und fügte hinzu: „Meine Jungs von der Zeitnahme haben mir gesagt, sie bekommen das nicht so schnell hin“. In Barcelona soll Ecclestone der FIA nun aber die funktionierende Software zum Saisonstart zugesagt haben.

Nach aktuellen Informationen soll nur in den ersten beiden Qualifying-Abschnitten nach dem neuen System gefahren werden. In Q1 und Q2 scheiden nach sieben Minuten im 90-Sekunden-Takt die jeweils langsamsten Fahrer aus, beide Durchläufe dauern jeweils 16 Minuten. In Q3 greift man auf die alte Variante zurück, in der die acht schnellsten Fahrer in einer Zeitspanne von zwölf Minuten um die Pole-Position kämpfen.

Fahrer kritisieren die Umstellung

Ex-Weltmeister Fernando Alonso befürchtet den größten Schaden der Neuerung bei den Zuschauern: „Wir bereiten den Fans weitere Kopfschmerzen.“

Teamkollege Jenson Button sieht dem neuen Qualifying mit Skepsis entgegen „Ich habe ziemlich viel Erfahrung in der Formel 1, und trotzdem ist das für mich ziemlich verwirrend.“ Ob Verwirrung bei den Fahrern dem Motorsport gut tut, ist zu bezweifeln. Eine positive Auswirkung auf die gefahrenen Zeiten wäre jedoch mehr als überraschend.

Der deutsche Mercedes-Pilot Nico Rosberg hingegen kritisiert die Kommunikation mit den Medien. „Das ist ein bisschen in die Hose gegangen. Das sieht nicht sonderlich professionell aus.“


Schlagworte: Bernie Ecclestone, Fernando Alonso, Formel 1, Jenson Button, Motorsport, Nico Rosberg

Artikelinformationen


Datum: 03. März 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Danny Simon


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