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OHV-Trainer erwartet ein „Spektakel“

Selbstbewusste Auricher Handballer empfangen am Sonntag das Drittliga-Spitzenteam des VfL Potsdam. Die Ostfriesen verloren zuletzt zwar in Flensburg. Aber die Art und Weise sowie der Auftaktsieg gegen Altenholz machen Arek Blacha glücklich.

Veröffentlicht am 18. September 2016 von

Aurich – Drittes Spiel, dritter Kracher: Die Drittliga-Handballer des OHV Aurich sind zum Saisonstart mächtig gefordert. Vor dem Duell mit dem Spitzenteam VfL Potsdam am Sonntag um 17 Uhr in der heimischen Sparkassen-Arena ist Trainer Arek Blacha jedoch zuversichtlich. „Wir haben den Abstand zu den Spitzenmannschaften verringert. Das hat man auch bei der Niederlage in Flensburg gesehen. Ich kann nicht sagen, wie die Partie gegen Potsdam ausgeht. Aber es wird ein Spektakel geben.“

Beim 24:27 an der dänischen Grenze überzeugte der OHV über weite Strecken. Ihm fehlte nach einer achtstündigen Anreise bei hochsommerlichen Temperaturen die Spritzigkeit. „Selbst ich als Trainer habe mich matschig und platt gefühlt“, gestand Blacha. Sonntag nun hat der Gegner den Anreise-Stress. „Ob das ein Vorteil für uns ist, wird man sehen“, sagt der Auricher Coach und fügt mit einem Lächeln hinzu. „Potsdam ist aber so gut, dass es uns auch nach einer achtsündigen Anreise schlagen kann.“

Julius Dierberg ragt bei Potsdam heraus

Die Brandenburger zählte Blacha bereits vor der Saison zu den Titelkandidaten. Bisher bestätigte das der ehemalige Zweitligist mit seinen klaren Siegen in Beckdorf (31:24) und in Werder (32:24). Aurichs Übungsleiter zeigte sich nach dem Videostudium der beiden Partien beeindruckt. „Die haben richtig Ambitionen und zeigen das auch auf dem Feld. Sie haben ein fantastisches Umschaltspiel. Großen Respekt.“

Aus einer spielstarken Mannschaft, die mit einer 6:0- oder 5:1-Deckung agiert, ragt offensiv Julius Dierberg heraus. Der Linksaußen wurde zweimal in Folge von den VfL-Fans zum Spieler der Saison gewählt. Warum, zeigte der 24-Jährige auch bereits in der noch jungen Spielzeit. Mit elf und zehn Toren war die Nummer neun in den Auftaktpartien jeweils bester Torschütze.

Aurichs problemlose Personalsituation

Respekt haben sich auch die Auricher Spieler bei ihrem Chef erarbeitet. In den ersten beiden Partien zeigte sich der OHV bereits in starker Form. Vor dem 24:27 in Flensburg, bei dem die Art und Weise des OHV-Spiels Blacha stolz machte, fertigten die Ostfriesen zum Auftakt den TSV Altenholz mit 39:29 ab. Beide Partien gaben den OHV-Spielern reichlich Selbstvertrauen.

Optimistisch stimmt Arek Blacha auch die Personalsituation. „Ich weiß auch nicht, was bei uns los ist“, sagt der Coach mit einem Augenzwinkern. Am Sonntag kann er wieder aus dem Vollen schöpfen. Und zusammen mit den OHV-Fans im Rücken will man im dritten Kracher-Spiel den zweiten Saisonsieg einfahren.


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Datum: 18. September 2016
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