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Pariser ziehen eiskalt ins Viertelfinale der Uefa Champions League ein

Chelsea Paris

Mit dem FC Chelsea und Paris St. Germain trafen zwei Superschwergewichte aufeinander. Beide Teams sind gespickt mit Superstars. Welches Team sich aber am Ende durchsetzen konnte, Lest ihr Hier.

Veröffentlicht am 12. März 2016 von

(Hannover). Im Hinspiel trennten sich Paris St. Germain und der FC Chelsea mit 2:1. Es war also ein spannendes Rückspiel zu erwarten. Ein 1:0 Sieg würde Chelsea zuhause bereits genügen, um  die Mannschaft um Superstar Zlatan Ibrahimovic aus dem Wettbewerb zu schmeißen. Beide Mannschaften spielten am vergangen Wochenende Unentschieden. Es bleibt demnach abzuwarten, ob die Pariser ihren Abwärtstrend der letzten beiden Ligaspiele unterbinden können.

Chelsea das bessere Team doch PSG trifft

In den ersten Minuten fand die Elf von Guus Hiddink deutlich besser in die Partie. Sie erspielten sich einige Großchancen, die jedoch vom Pariser Torhüter Kevin Trapp grandios vereitelt wurden. Zunächst scheiterten Diego Costa und Willian am Keeper. Paris ließ die Gegner kommen und war lediglich nach Standards gefährlich. Nach einer Ecke traf Ibrahimovic aus einer Abseitsposition, die von den Schiedsrichtern zurecht abgepfiffen wurde. Dies sollte ein erster Vorgeschmack auf das potentiell fallende Auswärtstor sein. Nach einer guten Kombination in der 16 Minute, räumte Cahill seinem Gegenspieler zu viel Platz ein und Ibrahimovic nutzte diesen effektiv aus. Er spielte einen zielgenauen Pass auf den zweiten Pfosten, den Rabiot dankend annahm und über die Linie drücken konnte.

Costas Antwort auf Rabiot

Lediglich 11 Minuten nach der Führung für PSG konnte Diego Costa zum 1:1 ausgleichen. Nach dem Zuspiel von Willian ließ Costa seinen Gegenspieler mit einem Haken aussteigen und vollendete trocken ins lange Eck. Durch den Treffer kam bei Chelsea wieder Hoffnung auf. Das Spiel war erneut offen und die Londoner hatte die Möglichkeit das Ergebnis aus dem Hinspiel zu egalisieren. Beflügelt durch den Ausgleich, drückten die Blues auf den zweiten Treffer. Die Großchancen blieben bis zur Halbzeit allerdings aus.  Auf der anderen Seite blieben die Pariser weiterhin durch ihre Konter und Standards gefährlich. Echte Torgefahr entwickelte sich daraus jedoch nicht.

Kevin Trapp hält das Unentschieden fest

Die erste Chance in der zweiten Halbzeit blieb den Parisern vorbehalten. Im Anschluss hielten die Londoner den Ball hauptsächlich in der Pariser Hälfte und erspielten sich Chancen. Zu Anfang bekamen sowohl Eden Hazard als auch Azpilicueta den Ball schlichtweg nicht an Kevin Trapp vorbei. Weiterhin scheiterten in der 65. Minuten Willian und Hazard am deutschen Keeper. Der erste Schuss wurde zur Seite abgewehrt und der Nachschuss mit einem großartigen Reflex pariert.  Zwei Minuten später wurden die Londoner allerdings eiskalt bestraft. Di Maria ließ den Ball in die Mitte klatschen, zog seinem Gegenspieler im Rücken davon und bekam den Ball, perfekt in den Lauf, zurück gepasst. In der Mitte fand dieser Zlatan Ibrahimovic, der aus wenigen Metern keine Mühe mehr hatte Thibaut Courtios zu überwinden. Das Spiel war damit entschieden. Somit war klar, dass in diesem Jahr die Elf aus Paris in das Viertelfinale der Champions League einziehen wird. Die Londoner waren nun gezwungen offensiv nach vorne zu spielen und ermöglichten den Parisern so weitere Konterchancen. Genutzt wurden diese allerdings nicht. Das Spiel endete schließlich, genau wie das Hinspiel, mit einem 2:1 für Paris St. Germain.

 Aufstellungen:

FC Chelsea:

Courtios- Azpilicueta, Cahill, Ivanovic, Kenedy- Mikel, Fabregas, Pedro, Willian, Hazard (77. Oscar) – Costa (60. Traore)

Paris St. Germain:

Trapp- Marquinhos, Thiago Silva, David Luiz, Maxwell- Rabiot, Motta, Matiudi (87. Van der Wiel)- di Maria (82. Cavani), Ibrahimovic, Lucas Moura (77. Pastore)


Schlagworte: Achtelfinale, FC Chelsea, Kevin Trapp, Paris St. Germain, UEFA Champions League, Zlatan Ibrahimovic

Artikelinformationen


Datum: 12. März 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Björn Beinhorn


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