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S04 verspielt den Sieg innerhalb von sechs Minuten

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Nach zuletzt sehr starken Spielen der Leverkusener, kam die Werkself im Topspiel gegen Schalke nur sehr schwer ins Spiel. Nach der eigentlich beruhigenden Führung der Schalker, folgte nach der Pause der Einbruch. Durch einen Blackout in der ganzen Mannschaft machten sich die Schalker innerhalb von sechs Minuten die ganze Arbeit zunichte und Leverkusen drehte das Spiel.

Veröffentlicht am 27. April 2016 von

Nach zuletzt sehr starken Spielen der Leverkusener, kam die Werkself im Topspiel gegen Schalke nur sehr schwer ins Spiel. Nach der eigentlich beruhigenden Führung der Schalker, folgte nach der Pause der Einbruch. Durch einen Blackout in der ganzen Mannschaft machten sich die Schalker innerhalb von sechs Minuten die ganze Arbeit zunichte und Leverkusen drehte das Spiel. Während die Champions League-Qualifikation für die Leverkusener immer wahrscheinlicher wird, rückt selbst die Europa League für die Schalker etwas in die Ferne. 

 

Gelsenkirchen. Nach der 0:3 Pleite in München änderte Andre Breitenreiter seine Starformation auf zwei Position. Meyer rückte für Riether in die Elf um die Offensive zu unterstützen und Sead Kolasinac verdrängte Dennis Aogo auf die Bank. Die Leverkusener konnten seit Ewigkeiten mal wieder aus dem Vollen schöpfen. Neben dem Langzeitverletzten Lars Bender standen auch Wendell,Toprak und Kampl in der Startformation.

Huntelaar scheitert vom Punkt

Durch die in den letzten Wochen starken Ergebnisse, wollten die Leverkusener ihre Form in Gelsenkirchen bestätigen. Der Wille war da, aber die Umsetzung stimmte nicht. Die Königsblauen kamen gut aus der Kabine und machten den frischeren und wacheren Eindruck. Der heute gut aufgelegte Leroy Sane zog mit Tempo in den Strafraum ein und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Huntelaar, den letzten Elfmeter verwandelt, scheiterte mit seinem strammen Schuss an dem Leverkusener Schlussmann Leno.

Die Schalker ließen sich davon aber nicht unterkriegen und wurden belohnt. Durch einen Sololauf von Choupo-Moting stand dieser plötzlich am Strafraum und schloß ab. Diesen Schuss fälschte Ömer Toprak so unglücklich ab, dass der Ball ins Leverkusener Tor trudelte (14.).

Schalke legt nach 

Dabei sollte es aber nicht bleiben. Keine 15 Minuten später legt Meyer uneigennützig auf  Leroy Sane, der vor dem Tor cool blieb und mit Links einschob. Dies war bereits sein 12. Scorerpunkt in dieser Saison.

Leverkusen dreht das Spiel in sechs Minuten

In der Halbzeit stellte Roger Schmidt dann um. Für Bender kam mit Stefan Kießling ein zweiter Stürmer in die Partie. Auch die Halbzeitansprache zeigte Wirkung bei der Werkself. Während Bellarabi erst den Pfosten traf, machte es sein Teamkollege Julian Brandt mit einem schönen Außenrist-Tor besser und erzielte den Anschlusstreffer (54.). Die Schalker standen komplett neben sich und so kam es, dass zunächst Aranguiz die Latte traf (54.), ehe Karim Bellarabi das 2:2 erzielte (56.). Nur wenige Minuten später drehte Chicharito mit dem 3:2 das Spiel dann komplett (60.). Während in den letzten Wochen und Monaten viele Schalker ihre Formen nicht kontinuierlich fanden, war Ralf Fährmann die Einzige konstante im Schalker Spiel. Wie es der Zufall will, patzte dieser ausgerechnet heute beim Ausgleich von Karim Bellarabi.

Im Folgenden probierten die Schalker alles um wieder in die Partie zu finden. Huntelaar scheiterte jedoch mit einem starken Schuss an dem heute gut aufgelegten Bernd Leno (68.). In der Schlussphase der Partie drückten die Gelsenkirchener auf den Ausgleich, das Aufbäumen kam aber zu spät. Letztendlich treten die Königsblauen weiter auf der Stelle und eine Qualifikation für die Champions League wird immer unwahrscheinlicher. Die Leverkusener hingegen festeten ihren dritten Tablettenplatz mit dem sechsten Sieg in Folge.


Schlagworte: André Breitenreiter, Bayer 04 Leverkusen, Bundesliga, Champions-League, Europa League, FC Schalke 04, Roger Schmidt

Artikelinformationen


Datum: 27. April 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Lars Alexander Trapp


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