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Breisgauer zähmen die rote Bullen aus Leipzig

Foto: gettyimages

RB Leipzig reist nach Freiburg um den direkten Verfolger einzubremsen. Mit einem Sieg würde sich das Team von Trainer Ralf Rangnick einen neun Punkte Vorsprung verschaffen. Doch die Freiburger bieten dem Tabellenführer Paroli.

Veröffentlicht am 08. März 2016 von

(Hannover). Im zugeschneiten Schwarzwald-Stadion empfing der SC Freiburg die roten Bullen aus Leipzig. Die Sachsen reisten als Tabellenführer mit sechs Punkten Vorsprung auf den direkten Verfolger Freiburg an. Nach einem 1:1 im Hinspiel wollten die Freiburger zuhause drei Punkte sichern. SC-Trainer Christian Streich sah Leipzig jedoch als „leichten Favoriten“ in der Begegnung. Hinzu kommt der Ausfall von Abwehrspieler Marc Torrejon, welcher seit dem vergangenen Spiel gegen Bielefeld mit einem Bänderriss im Sprunggelenk zu kämpfen hat. Auch Torjäger Nils Petersen saß bei den Breisgauern nur auf der Bank. Der 27-Jährige Stürmer stand nach seiner Verletzungspause gegen Leipzig noch nicht voll zur Verfügung.

Schnee sorgt für schwierige Bedingungen

Der dichte Schneefall beeinflusste das Spiel beider Mannschaften enorm. Das Sichtfeld der einzelnen Spieler wurde durch den weißen Schleier teils stark beeinträchtigt. Ballkünstler wie Dominik Kaiser und Emil Forsberg spielten dadurch ungewohnt viele Fehlpässe. Auch der Rasen musste unter dem Schnee leiden.

Spielerisch gab es in der ersten Halbzeit nicht viel Gutes zu sehen. Die Begegnung wurde von ruppigen Zweikämpfen im Mittelfeld bestimmt. Lediglich in der 10. Minute konnte sich Freiburg durch einen schnellen Konter bis vor das Tor von RB kombinieren. Vincenzo Grifo traf nach dem Anspiel von Mike Frantz zur 1:0 Führung für die Hausherren.

Leipzig kommt gestärkt aus der Kabine

Nach dem Wiederanpfiff war Leipzig klar spielbestimmend. Trainer Ralf Rangnick fand mit der Einwechslung von Nils Quaschner offenbar das richtige Mittel gegen das Spiel der Freiburger. In der 56. Minute belohnte Dominik Kaiser die harte Arbeit der Leipziger. Die dominant spielenden Sachsen spielten sich ohne Mühe durch den Freiburger Strafraum wo Kaiser zum 1:1 einnetzte. Der Ausgleich war zu dem Zeitpunkt mehr als verdient.

Freiburgs Trainer Christian Streich reagierte auf die zu defensive Spielweise seiner Mannschaft und brachte in der 68. Minute Nils Petersen für Mike Frantz. Nur 24 Sekunden nach seiner Einwechslung setzte Petersen Florian Niederlechner mit einem starken Zuspiel in Szene. Niederlechner schob den Ball ohne Mühe an Peter Gulasci im Leipziger Tor vorbei. Nach dem Führungstreffer lieferten sich beide Mannschaften nochmal einen offensiven Schlagabtausch. Doch am Ergebnis konnten Beide nichts mehr ändern. Freiburg siegt mit 2:1 und holt drei wichtige Punkte.

Kampf um die Meisterschaft eröffnet

Mit dem Sieg konnte Freiburg den Rückstand auf Leipzig auf nur drei Punkte reduzieren. Auch der Tabellen-Dritte Nürnberg ist mit sechs Punkten Rückstand auf Leipzig noch in Schlagdistanz. Der Aufstieg ist RB also noch nicht sicher. Es sind noch neun Spieltage, an denen die Verfolger weiter Punkte gutmachen wollen. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick muss also Stärke zeigen und Siege einfahren um den erhofften Aufstieg zu verwirklichen. Leipzig empfängt im nächsten Spiel mit 1860 München den 15. Der Tabelle. Freiburg fährt zum FSV Frankfurt und Nürnberg muss bei der Arminia in Bielefeld ran.


Schlagworte: 2. Bundesliga, Dominik Kaiser, Emil Forsberg, Florian Niederlechner, Mike Frantz, Nils Petersen, RB Leipzig, SC Freiburg, Vincenzo Grifo, Yussuf Poulsen

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Datum: 08. März 2016
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