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SG Blaues Wunder meldet sich im Aufstiegsrennen zurück

Blaues Wunder TSV Limmer

Alle Teams im Rennen um den Aufstieg in die Bezirksliga patzten an diesem Wochenende. Ob die SG Blaues Wunder die Ausrutscher Ihrer Konkurrenz nutzen konnten, lest ihr hier.

Veröffentlicht am 05. April 2016 von

Am 19. Spieltag trafen die SG Blaues Wunder und der Kreisligaaufsteiger TSV Limmer aufeinander. Während die Gastgeber hinter ihren Erwartungen agierten, spielte der TSV Limmer eine solide Saison abseits der Abstiegsplätze. Das Spiel sollte vor allem für Erstgenannte ein wegweisendes Spiel sein. Für diese Partie mussten die Hausherren auf einige wichtige Spieler verzichten, während der TSV in seiner Bestbesetzung antreten konnten. Diese Personalsorgen wurden deutlich, als selbst Michael Wohlatz, der eigentliche Trainer der Wunderaner, in der Startelf agieren und seinem Team unter die Arme greifen musste.

Ausgeglichenes Spiel auf hohem Niveau

Die Partie begann auf einem hohen spielerischen Niveau, mit ansehnlich gespielten Kombinationen. Die Jungs der TSV Limmer hatten einige sehr gute Einschussmöglichkeiten, vergaben diese allerdings zu leichtfertig. Das Blaue Wunder hingegen hatte sichtlich Probleme sich torgefährlich zu präsentieren. Vielmehr überließ man dem Gegner das Spiel bis zur Mittellinie und war auf schnelle Tempogegenstöße aus. Schließlich kamen die Wunderaner durch einen verlängerten Einwurf, zu ihrer ersten richtigen Chance. Einer der Limmer Abwehrspieler spielte den Ball mit der Hand im Strafraum und der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Verwandelt wurde dieser, in der 26 Minute, von Stürmer Björn Beinhorn, der den Ball trocken im rechten unteren Eck unterbrachte. Nach diesem glücklichen Führungstreffer erspielten sich die Wunderaner weitere Torchancen und gewannen deutlich mehr Zweikämpfe. Einer der im Mittelfeld gewonnenen Zweikämpfe und das daraus resultierende, schnelle Umschalten, brachte ihnen auch den zweiten Treffer ein. Volker Tessmar erlief einen langen Ball auf der rechten Seite und flankte auf den zweiten Pfosten. Dank dieser Vorlage konnte Kapitän Mathias Schmidt aus zwei Metern Entfernung problemlos einköpfen. Mit diesem Zwischenstand ging es kurz darauf in die Halbzeit.

Zweite Hälfte gehört dem TSV Limmer

Der TSV fand gut in die zweite Hälfte und drückte sofort auf den Anschlusstreffer. Die Wunderaner versuchten das Ergebnis zu verwalten, hatten allerdings ordentliche Probleme bei der Umsetzung. Besonders durch Standards wurden die Gäste immer wieder gefährlich. Nach einer Ecke war es der Abwehr nicht gelungen den Ball zu klären, sodass er einem der Limmeraner vor die Füße fiel. Dieser scheiterte bei seinem Abschluss an der Unterkante der Latte, von dort aus prallte der Ball ab und gelang damit direkt in die Arme von Torhüter Christian Brehe. Im weiteren Verlauf kamen die Spieler des Wunders lediglich durch Konter, hin und wieder vor das gegnerische Tor. Aus solch einem Konter entstand beinahe das dritte Tor für die Blauen, welches ein Spieler des TSV als letzte Instanz zu verhindern wusste und den Ball auf der Linie klärte. Im Gegenzug gab es den zweiten Elfmeter in dieser Partie. Nach einem langen Ball der in den Sechszehner hineingespielt wurde, gewann Spielertrainer Wohlatz das Kopfballduell wobei sein Gegenspieler zu Boden ging. Der Schiedsrichter zeigte in der Folge des Fouls, das zweite Mal auf den Punkt. Zudem zeigte der Schiedsrichter dem bereits verwarnten Spieler die Ampelkarte. Der Strafstoß wurde von Justin Malarski in der 89 Minute zum verdienten Anschlusstreffer verwandelt. Die letzten Spielminuten überstand das Heimteam ohne weitere Gegentreffer. Nach dem zweiten Sieg in Folge, steht für die Wunderelf am kommenden Sonntag das Spitzenspiel in der Kreisliga Hannover an.  Der Gastgeber wird die Borussia Hannover sein.


Schlagworte: Aufstiegsrennen, Borussia Hannover, Kreisliga Hannover, SG Blaues Wunder, TSV Limmer

Artikelinformationen


Datum: 05. April 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Björn Beinhorn


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