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Sportstars der besonderen Art

Ein Formel-1 Fahrer im Wrestling Ring, ein als Batman verkleideter Box-Weltmeister und ein zweifacher NBA-Allstar mit „Diktator als Freund fürs Leben“. Das sind die Sportstars der besonderen Art.

Veröffentlicht am 13. September 2016 von

Wir verehren sie für ihre Stärke, ihre Technik oder Schnelligkeit. Durch ihren Erfolg sind sie Aufmerksamkeit gewohnt und verdienen nebenbei Millionen. Auf dem Platz, im Ring oder auf der Rennstrecke sind sie unsere Stars. Doch einige von ihnen sind auch abseits der Sportgeschehnisse ein echter Hingucker.

Lewis Hamilton teilt aus

So beispielsweise Lewis Hamilton. Der dreifache Formel-1 Weltmeister steht noch bis 2018 bei Mercedes unter Vertrag und beeindruckt sportlich immer wieder. 2014 wurde er nicht nur zum Britischen, sondern auch zu Europas Sportler des Jahres gewählt. 2015 sicherte er sich dann beim Großen Preis der USA vorzeitig seinen dritten WM-Titel. Dass der heute 31-Jährige die Aufmerksamkeit liebt, beweiste er 3 Tage vor dem letzten Saisonrennen. In Mexiko-Stadt flog er für einen Schaukampf mit dem Profi-Wrestler „Mistico“ durch den Ring. Er trat den mexikanischen Lokalmatadoren, schleuderte ihn in die Seile und stürzte sich theatralisch auf seinen Gegner. „Ich habe das schon öfter im Fernsehen gesehen, aber jetzt tatsächlich selbst dabei zu sein und einige Aktionen zu machen, ist ziemlich cool“, sagte Hamilton nach dem Match.

The Dark Knight Rises

Ganz anders als beim Wrestling, versteht sich der britische Boxer Tyson Fury darauf echte Treffer zu landen. Dass es im Vorfeld eines Boxkampfes auch mal unruhiger zugehen kann, ist allgemein bekannt. Fury allerdings setzte die Provokation des Gegners im Vorfeld eines Kampfes auf eine neue Ebene. Im Oktober 2015 erschien der Klitschko-Herausforderer in einem Batman-Kostüm bei einer Pressekonferenz, die vor dem bevorstehenden WM-Kampf der beiden ausgetragen wurde. Durch den Presseraum hallte Musik aus dem Film „The Dark Knight“ und es gab einen kurzen inszenierten Kampf mit einem kostümierten Joker. Klitschko allerdings zeigte sich von der „Show“ unbeeindruckt. Wie Fury hinterher erläuterte, ist genau das sein Problem mit dem Ukrainer: „Es ist meine persönliche Mission, das Boxen von einer so langweiligen Person, wie du es bist, zu befreien. Wenn ich Dir zuhöre, schlafe ich ein. Du hast das Charisma einer Unterhose.“ Weiter stichelte er: „Du bist langweilig, und ganz Europa wartet nur darauf, dass du verlierst.“ Am 24. Oktober lies Fury seinen Worten auch Fäuste folgen und besiegte den favorisierten Klitschko in der Düsseldorfer Esprit-Arena. Auf erneute, aufsehenerregende Sticheleien des Engländers darf man sich bereits freuen. Der Rückkampf soll noch dieses Jahr im Oktober in Furys Heimatstadt Manchester ausgetragen werden.

Kim Jong-un – „ein Freund fürs Leben“

Dass Klitschko und Fury keine Freunde mehr werden, dürfte klar sein. Der ehemalige Basketballer Dennis Rodman hingegen hat nach eigenen Aussagen einen „Freund fürs Leben“ gefunden. Und zwar im nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un. Auf Einladung des Machthabers reiste Rodman in die Hauptstadt Nordkoreas, Pjöngjang, wo zu Ehren Kim Jong-uns 31. Geburtstag ein Basketballspiel stattfand. Trotz politischer Spannungen zwischen den USA und der Volksrepublik Korea blieb es nicht bei einem Besuch des Landes. Der zweifache NBA-Allstar dokumentierte seine Reise in einem Film mit dem Titel „Dennis Rodman – Big Bang in Pyongjang“. An einem Flughafen in Peking sagte Rodman über den Diktator: „Er ist mein Freund, und ich liebe ihn“.

Ausgefallene Hobbys, unverbesserliches Verhalten oder Freunde der besonderen Art. Die Liste der Marotten unserer Sportstars ist lang. Dennoch feiern wir sie, für das was sie sind. Einfach beste Unterhaltung.

 


Schlagworte: Basketball, Boxen, Formel 1, Lewis Hamilton

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Datum: 13. September 2016
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