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St. Pauli schreibt schwarze Zahlen

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Im Gegensatz zum Sportlichen Erfolg, hat St. Pauli Erfolg beim Umsatz. Geschäftsführer Andreas Rettig verkündet vor der Jahreshauptversammlung im November, dass der Verein erneut schwarze Zahlen geschrieben hat.

Veröffentlicht am 15. September 2016 von

Es ist nicht lange her, da stand der Verein Finanziell auf dünnen Eis und musste von Jahr zu Jahr das schlimmste erwarten, doch diese Zeit scheint vorbei zu sein. St. Pauli schreibt in den Vergangenen Jahren immer bessere Zahlen und baut seine Marke Global aus. Neben dem vor kurzem Veröffentlichten Markenranking in der Bundesliga, in der St. Pauli den 4. Platz für sich gewinnen konnte, schreibt der Verein auch in der Saison 2015/16 schwarze Zahlen

 

St. Pauli baut Markenranking aus

 

Der 4. Platz in Deutschlands Markenranking unter den Profivereinen steht St. Pauli gut. Der Verein von Oke Göttlich musste sich nur hinter Bayern München, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach anstellen. Damit kann der Zweitligist gut leben und wurde für seine Vermarktung belohnt. Die externe Vermarktung wird von UFFA Sports durchgeführt und trägt immer mehr Früchte. Der Verein hat durch die Hilfe von UFA Internationale Kompetenz und ein gutes Netzwerk, dass den Verein die Guten Umsätze mit einbringt. Für das Marketing sorgt Martin Drust mit seinem Team, das ebenfalls viel Beisteuert.

 

Markenausbau durch Rechteerwerb

 

Wie generiert die Marke St. Pauli überhaupt solche Umsätze? Zu Beginn des Jahres kaufte St. Pauli seine Vermarktungsrechte und damit das Markenzeichen, den Totenkopf zurück. Dieser wurde von der Agentur und den damaligen Händler für Merchandise Artikel, Upsolut vermarktet. Dieser Kauf, soll den Verein für die Zukunft absichern und ist laut Göttlich, „ein wichtiger Meilenstein für St. Pauli.“ Die Rechte wurden für ca. 1,3 Millionen Euro zurückgekauft und werden auf Raten abgezahlt.

 

Transfers mit Sinn und Verstand

 

Der Verein baut seit Jahren auf die Jugendarbeit und gilt in der Bundesliga als Ausbildungsverein. Unter anderem bildete der Verein Max Kruse und Ivan Klasnic aus, die in ihren späteren Vereinen große Titel sammelten. Der letzte große Verkauf war Halstenberg, der im Sommer 2015 zu Rasenballsport Leipzig wechselte und heute in der 1. Bundesliga spielt mit Leipzig. Der Verein weiß mit seinen Talenten umzugehen und baut sein Scoutingnetz stetig aus.

 

Seit 6 Jahren schwarze Zahlen

 

Nach der Rettung durch den FC Bayern München und Jahrelangen auf und abs, hat sich der Verein endlich stabilisiert. Es ist bereits das 6. Jahr, in dem der Verein schwarze Zahlen schreibt. Das Jahr 2014/15 hatten die Hamburger mit einem Betriebsergebnis vor Steuern von 1,13 Millionen Euro abgeschlossen. Der Konzernjahresüberschuss betrug 240.000 Euro. Dieses Ergebnis sollen die Hamburger vom Millerntor nochmals verbessert haben.


Schlagworte: FC St.Pauli

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Datum: 15. September 2016
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