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Stade de Bordeaux – In 26 Monaten zur EM-Austragungsstätte

Quelle: gettyimages

Am kommenden Samstag findet zum letzten Mal der diesjährigen EM in Frankreich ein Spiel im Stade de Bordeaux satt. Um 21 Uhr ist dann Anpfiff zwischen den beiden Viertelfinalisten Deutschland und Italien.

Veröffentlicht am 29. Juni 2016 von

(Banteln) Das Stade de Bordeaux – auch als Matmut Atlantique bekannt – unweit der Atlantikküste ist seit dem 23. Mai letzten Jahres die Austragungsstätte des französischen Erstligisten Girondins Bordeaux, für den einst auch Spieler wie Zinedine Zidane oder Didier Deschamps ihre Fußballschuhe schnürten. Nun ist das Stadion in Bordeaux Austragungsort der Europameisterschaft 2016.

Vor über einem Jahr gab das französische Ligue 1-Team – Girondins Bordeaux – aus der bekannten Weinregion Bordeaux ihr Debüt im erst fertiggestellten Stade de Bordeaux, welches somit das alte Stade Jacques-Chaban-Delmas ersetzte. Noch bis Mai war dies die Heimatstätte der Girondins.

Architektur, Wein und Fußball im französischen Bordeaux

Bordeaux liegt im Südwesten Frankreichs unweit der Atlantikküste. Die Hauptstadt der Region Aquitaine ist auf der ganzen Welt besonders für seine ausgezeichneten Weine bekannt, denn nicht umsonst besitzt Bordeauxs Weinbauregion den Titel „Welthauptstadt des Weins“. Doch auch die seit 200 Jahren größtenteils unverändert gebliebene klassische und neoklassische Architektur macht die am Ufer der Garonne gelegene Stadt Bordeaux zu einer der beliebtesten Stadt der Franzosen. Im Norden der Stadt, die 2007 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, liegt der diesjährige EM-Austragungsort.

26 Monate bis zur Fertigstellung

Vom Startschuss der 183-Millionen-Euro-Stadionbaustelle, der im November 2012 fiel, bis zum Eröffnungsspiel am 23. Mai 2015 waren 26 Monate vergangen. Seit nun mehr einem Jahr ist das Stadion nun also fertig und im Stade de Bordeaux, der Veranstaltungsstätte im Stadtviertel Lac, werden nicht nur Fußballspiele ausgetrangen. Auch Rugby-Partien und Konzerte finden ihren Platz. Insgesamt 42.052 Zuschauer fasst das Stade de Bordeaux und besitzt ein bewegliches Dach. Bei der Eröffnung beschrieb Alain Juppé, Bürgermeister von Bordeaux, die Arena als „Kunstwerk, das unser kulturelles Erbe bereichern wird“.

Übrigens: Das Stadion wurde vom selben Architekturbüro entworfen, wie die Allianz Arena in München.

Austragungsstätte von fünf EM-Spielen

In den Wochen der Europameisterschaft wurde das Stadion dann zum Austragungsort für insgesamt fünf Partien. Vier Gruppenspiele wurden vom 11. Juni bis zum 21. Juni im Stade de Bordeaux ausgetragen. Während der Vorrunde kam es so in Bordeaux zu folgenden Begegnungen: Wales – Slowakei, Österreich – Ungarn, Belgien – Irland und Kroatien – Spanien. Des Weiteren bekam das Stadion aus der Region Aquitaine den Zuschlag für das Viertelfinale am 02. Juli. Hier trifft am kommenden Samstag um 21 Uhr Deutschland auf Italien. Man kann eine packende Begegnungen erwarten, die für das Stade de Bordeaux vorerst die letzte bei dieser Europameisterschaft war.


Schlagworte: Austragungsort, Bordeaux, EM 2016, Viertelfinale, Weinbauregion, Weltkulturerbe

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Datum: 29. Juni 2016
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