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Handball

Titelfavorit aus Flensburg souverän in Hannover

Kein Durchkommen: Die Abwehr der SG Flensburg-Handewitt zu stark für die Offensive der Recken

(Hannover) Die Hoffnung auf die Sensation war speziell nach dem überraschend deutlichen Auswärtserfolg in Göppingen vorhanden, doch der Meisterschaftsfavorit sollte seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis stellen. Nach 60 überaus beeindruckenden Minuten muss sich die TSV Hannover-Burgdorf im ersten Heimspielauftritt der diesjährigen Bundesligasaison der SG Flensburg-Handewitt äußerst deutlich mit 20:35 (8:16) beugen. Flensburg von der ersten

Veröffentlicht am 12. September 2016 von

(Hannover) Die Hoffnung auf die Sensation war speziell nach dem überraschend deutlichen Auswärtserfolg in Göppingen vorhanden, doch der Meisterschaftsfavorit sollte seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis stellen. Nach 60 überaus beeindruckenden Minuten muss sich die TSV Hannover-Burgdorf im ersten Heimspielauftritt der diesjährigen Bundesligasaison der SG Flensburg-Handewitt äußerst deutlich mit 20:35 (8:16) beugen.

Flensburg von der ersten Minute an auf Siegeskurs

Von Beginn an zeigten die Gäste von der Förde, in der mit 4.100 Zuschauern ausverkauften Swiss Life Hall, warum sie in dieser Saison Titelanwärter Nummer eins sind. Zwar konnte RECKEN-Kapitän Torge Johannsen seine Mannschaft nach drei Minuten mit 1:0 in Führung bringen, dies sollte jedoch die einzige Führung im gesamten Spielverlauf bleiben. In der Folge dominierte die SG Flensburg-Handewitt die Partie und stellte innerhalb weniger Minuten mit sechs Treffern in Folge auf 1:6 um. Speziell der Flensburger Petar Djordjic sorgte in der Anfangsphase mit gewaltigen Würfen dafür, dass sein Team zunehmend die Kontrolle übernehmen konnte. Burgdorfs Trainer Jens Bürkle versuchte mit einer Auszeit, seine Mannschaft neu einzustimmen, was zunächst dazu führte, dass sein Team die Begegnung bis zum 6:11 ausgeglichener gestalten konnte.

Burgdorfs Defensive nicht so stabil wie in Göppingen

Nach der 20. Minute setzte sich die individuelle und spielerische Klasse der Schleswig-Holsteiner zunehmend durch, während den Recken an diesem Tag die nötige Durchschlagskraft im Angriff und Aggressivität in der Abwehr fehlte. Angetrieben von einem speziell in der ersten Hälfte überragenden Mattias Andersson im Flensburger Tor setzten sich die Gäste mit einem 1:5-Lauf weiter ab, ehe Kai Häfner mit seinem Treffer zum 8:16 mit dem Halbzeitpfiff zumindest für ein wenig Hoffnung auf den über die komplette Spielzeit lautstarken Zuschauerrängen sorgte. Diese sollte jedoch gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit jäh zerstört werden. Während die Burgdorfer offensiv oftmals zu drucklos agierten und somit immer wieder in schwierige Wurfsituationen gezwungen wurden, agierte die SG Flensburg-Handewitt im Stile einer Weltklassemannschaft. Eine variable Defensive mit einem starken Torhüter im Rücken, schnelles Umschalten in erste und zweite Welle, und auch im Positionsangriff ein nahezu fehlerloses Offensivspiel, durch das sich die SG in nahezu jedem Angriff eine klare Torchance erspielen konnte.

Flensburger lassen nichts mehr anbrennen und gucken auf Tabellenspitze

Spätestens beim 10:20 in der 34. Minute war die Frage nach dem Sieger endgültig beantwortet. Die Recken mühten sich nach Kräften und versuchten alles, doch es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. Über 14:27 wuchs der Rückstand beim 15:31 erstmals auf 16 Tore Differenz an. Zwar gelang der Mannschaft aus Hannover um den fünffachen Torschützen und Neuzugang Fabian Böhm bis zum 20:33 noch ein wenig Ergebniskosmetik, am Ende stand dennoch eine sehr deutliche 20:35-Heimniederlage auf der Anzeigetafel.

Tore für die TSV Hannover-Burgdorf:

Ziemer, Semisch; Johannsen (3/2), Mortensen (2/1), Patrail (1), Hykkerud (2), Häfner (4), Böhm (5), Karason (2), Schmidt, Olsen, Hinz, Kalafut, Kastening (1)

 Tore für die SG Flensburg-Handewitt:

Andersson, Moeller; Karlsson, Eggert (5/2), Glandorf (2), Mogensen (4), Svan (5), Wanne, Djordjic (6/1), Jakobsson (2), Heinl (1), Toft Hansen (3), Mahé (7/1), Radivojevic

 Zuschauer:  4.100 (ausverkauft)

Zeitstrafen:  Hannover 4/ Flensburg 1


Schlagworte: DKB Handball Bundesliga, Handball, Holger Glandorf, Saison 16/17, SG Flensburg-Handewitt, Titelanwärter, TSV Hannover-Burgdorf

Artikelinformationen


Datum: 12. September 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Tommy Lee Kahmann


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