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Triple-Träume der Bayern bleiben bestehen

Bayern Juve

Das Hinspiel endete nach einem spannungsgeladenen Verlauf 2:2. Im Rückspiel sind nun alle Möglichkeiten noch offen. Ob das Rückspiel ein ähnlicher Thriller wird und wer sich in diesem Spiel durchsetzen konnten, lesen sie Hier.

Veröffentlicht am 17. März 2016 von

Im Hinspiel verspielten die Münchener eine 0:2 Führung und ließen den Spielern der „alten Dame“ alle Chancen fürs Rückspiel offen. Diese mussten allerdings verletzungsbedingt auf drei wichtige Stammkräfte verzichten. Es fehlten Abwehrchef Giorgio Chiellini, Mittelfeldmotor Claudio Marchisio und ihr Topstürmer Paulo Dybala. Bei den Bayern hingegen fiel Arjen Robben kurzfristig aus. Die Münchener wollte ähnlich wie im Hinspiel offensiv beginnen und dem Gegner keine Chance lassen. Eines war klar, Juve benötigte mindestens ein Tor um in das Viertelfinale der Champions League einzuziehen.

Juve das bessere Team

Anders als erwartet startete die „alte Dame“ aggressiv und offensiv. Sie störten die Münchner schon im Spielaufbau.  Juve war überlegen und kam, auch leistungsgerecht, bereits in der sechsten Minute zum 0:1 durch Paul Pogba, nachdem Lichtsteiner für Verwirrung zwischen Neuer und Alaba gesorgt hatte.  Jener Lichtsteiner konnte den Ball zwischen Alaba und dem herauskommenden Neuer zurück in den Strafraum legen, wo Pogba den Ball an zwei Verteidigern vorbei ins Tor schieben konnte. Das Tor zeigte lähmende Wirkung bei den Münchenern, die Probleme hatten ins Spiel zurück zu finden. Als die Bayern gefühlt besser im Spiel waren, schlug Juve, in Person von Juan Cuadrado, das zweite Mal zu. Nach einem schnellen Konter in der 19 Minute, konnte Alvaro Morata, der zuvor 3 Münchener ausstiegen ließ, den Ball zu dem mitgelaufenen Cuadrado querlegen. Dieser ließ im Strafraum noch einen heraneilenden Verteidiger liegen und verwandelte trocken rechts Oben ins kurze Eck. Die Münchener kamen in der 42 Minute zu ihrer ersten guten Chance, die Gianluigi Buffon aber vereiteln konnte. Im Gegenzug konnte Manuel Neuer sein Team vor dem frühzeitigen K.O. retten.

Mauern und kontern, das Rezept für Halbzeit zwei

Juve setzt auf Abwehrriegel und auf schnelles und starkes Umschaltspiel. Dies gelang auch zu Beginn der zweiten Halbzeit und die Turiner hatte durch Morata die Chance aufs 3:0, dieser verfehlte das Tor nur knapp. München hatte nun mehr vom Spiel und drückte auf den Anschlusstreffer. Die Chancen blieben jedoch noch aus. Das Spiel wurde härter und vor allem die Spieler von Juventus holten sich, im Minutentakt, gelbe Karten ab. Es dauerte bis zur 73 Spielminute bis die Bayern den so ersehnten Ausgleichtreffer erzielen konnten. Douglas Costa bekam auf der rechten Außenbahn zu viel Platz und Zeit zum Flanken. Die Flanke auf den zweiten Pfosten konnte schließlich Robert Lewandowski aus wenigen Metern ins Tor köpfen. Nach diesem Treffer stellte Turin auf ihr anfängliches Spielkonzept um. Dies brachte die Bayern wieder aus dem Konzept. Als alles schon nach einem Ausscheiden des FC Bayern aussah, traf Thomas Müller in der 91 Minuten per Kopf, nach einer Flanke des eingewechselten Coman. Mit dem gleichen Ergebnis wie im Hinspiel, ging es nach 90 Minuten in die Verlängerung.

Bayern haben die besseren Kraftreserven

Die erste Halbzeit der Verlängerung blieb ohne große Highlights. Die Mannschaften tasteten sich eher ab. Hauptsächlich Juve war darauf aus die zuvor verloren gegangen Stabilität in der Abwehr wiederzufinden. Dafür begann die zweite Hälfte spektakulär. Eine zu kurz geratene Abwehr von Evra, eroberte sich der eingewechselte Thiago, der sofort einen Doppelpass mit Müller spielte und aus 14 Metern locker einschieben konnte. Nun mussten die Turiner wieder ein Tor schießen, sie wurden offensiver. Dies bestraften die Münchener sofort mit dem zweiten Treffer. Pogba verlor am gegnerischen Sechszehner den Zweikampf, Coman, der noch genug Kraft besaß, sprintete über den halben Platz und konnte dann im Sechszehner, mit einem Schlenzer ins lange Eck, vollenden. Den Anschlusstreffer konnte Neuer aus kurzer Distanz gegen Mandzukic verhindern und der anschließende Nachschuss von Stuaro segelte einige Meter übers Gehäuse hinweg. Am Ende kann sich der FC Bayern über einen erkämpften Sieg freuen. Juve schlug sich am Ende selbst, da sie Ihre Chancen in der zweiten Halbzeit nicht nutzten.


Schlagworte: FC Bayern München, Juan Cuadrado, Juventus Turin, Manuel Neuer, Paul Pogba, Rückspiel, Thiago Alcantara, UEFA Champions League

Artikelinformationen


Datum: 17. März 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Björn Beinhorn


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