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Überraschend konstant

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Sechs Siege nach sieben Spielen. Die Zweitliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig strafen ihre größten Kritiker derzeit mit gnadenloser Effektivität ab. Eine solche Leistung hatten der Mannschaft von Torsten Lieberknecht wohl nur wenige zugetraut.

Veröffentlicht am 27. September 2016 von

Erfolg durch Varianz im Angriff

(Braunschweig). Dabei offenbaren die Löwen weiterhin Schwächen. Das Durchaus knackige Auftaktprogramm mit den Aufsteigern Würzburg und Aue, den vormaligen Angstgegnern Nürnberg und St. Pauli, sowie den hart erkämpften Siegen gegen Sandhausen und Düsseldorf meisterten die Löwen mit Bravour.

Lediglich die Pokalschlappe gegen wiederum die Würzburger Kickers und die unnötige Niederlage gegen Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart fallen aus dem Rahmen. Wer dachte, dass sich die Eintracht davon aus der Ruhe bringen lassen würde, der irrte.

Zwar ist in der Defensive noch nicht alles gold was glänzt, aber ein Aufwärtstrend ist erkennbar. Auch hat sich die Mannschaft noch nicht vollends daran gewöhnt, dass sie als Spitzenreiter das Spiel machen muss und stetig bekämpft wird.

Dafür allerdings funktioniert das was in der Vergangenheit oft das große Manko in Braunschweig war: Das Toreschießen. Domi Kumbela trifft wie zu besten Zeiten. Durch die Neuzugänge Christopher Nyman und Julius Biada hat Lieberkneckt eine neue Varianz im Angriff geschaffen. Dabei hat Königstransfer Suleiman Abdullahi noch nicht ein Spiel gemacht – eine Verletzung setzt ihn außer gefecht. Talent Philipp Tietz muss ob der großen Konkurrenz mit der Regionalliga-Reserve vorlieb nehmen.

Ohnehin wirkt der Kader aufgeräumter. Neuzugänge wie Onel Hernandez, Gustav Valsvik und Quirin Moll haben sich einen festen Platz im Kader erkämpft. Arrivierte Spieler wie Matuschyk, Boland, oder Baffo müssen um ihre Berufung in den 18er-Kader bangen. Das sorgt für Konkurrenzkampf im positiven Sinne. Sogar Stammtorhüter Rafal Gikiewicz ließ man ohne Murren ziehen.

In Braunschweig hat man das Gefühl, dass wieder etwas heranwächst. Statt wie in der Vergangenheit die Positionen 1-11 scheinen nun auch die Bankspieler die nötige Qualität zu haben. Das schürt die Erwartungen in der Löwenstadt. Ein Aufstieg wäre für die unerwartet konstant auftretenden Blau-Gelben jedoch kein muss. Wenn es am Ende allerdings so sein sollte, wäre es die Folge einer unaufgeregten Transferpolitik und der Geduld von Umfeld und Funktionären.


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Datum: 27. September 2016
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