Logo

Das Nachrichtenportal für Sport

Fußball

UEFA-Superliga soll kommen

rummenigge

Eine Europäische Superliga ist in Planung und könnte bereits in 2 Jahren den Vereinsfußball revolutionieren. Um dies zu ermöglichen, setzten sich Manager der größten Clubs zusammen.

Veröffentlicht am 16. September 2016 von

Vereinigung ECA

 

Die Vereinigung ECA (European Coaching Association), die von Carl-Heinz Rummenigge geleitet wird, kümmert sich bereits seit längerem um die Gründung einer Superliga. Die Superliga soll über die Champions League angesiedelt werden und damit eine neue Spitzenliga für die besten Clubs Europas bieten. Die UEFA wird dies nicht erfreuen, da die Liga in Privaten Händen liegt und nicht in denen der UEFA. Gründer der neuen Superliga sollen Bayern München, Juventus Turin und Real Madrid sein.

 

Wer hat das Recht, dort zu spielen?

 

In dem neuen Netzwerk sollen alle Topclubs aufgestellt werden. Hierbei handelt es sich um Mannschaften wie Bayern München, FC Liverpool, FC Arsenal, die Manchester Clubs, FC Barcelona, FC Porto und viele mehr. Außerdem soll es für verschiedene Ligen extra Plätze geben, damit sich Mannschaften für die Superliga qualifizieren können. In der Liga soll es keine Auf- und Abstiege geben, das heißt, die Topclubs sind immer gesetzt in der Liga, im Gegensatz zur Champions League. Dies bedeutet, dass ein dritter Europäischer Wettbewerb gegründet wird und bis zu 10 Mannschaften einer Liga International spielen können. Denn es wird nicht möglich sein, dass Mannschaften wie Bayern München oder Manchester City in der Superliga und Champions League antreten können.

 

Das System der Superliga

 

Die Superliga steht noch in der Gründungsphase und soll mit der UEFA kooperieren, damit die Nationalen und Internationalen Wettbewerbe nicht darunter leiden müssen. Geplant sind 16 bis 24 Mannschaften, die in zwei Ligen aufeinandertreffen und sich anschließend im K.o. System duellieren. Ob die Clubs ein oder zweimal aufeinandertreffen, ist desweilen auch noch nicht geklärt.

Abgeschreckt ist derweil noch die Premier League, die ohnehin die meisten Spiele zu verrichten hat und sich der Liga noch nicht anvertrauen möchte. Die ersten Gespräche wurden dennoch mit dem US-Investoren Stephen Ross geführt. Dieser möchte die Luxusliga im Sinne der NBA vermarkten.

Die Superliga hätte eine Schwächung der Champions League zur Folge, soll sich aber nicht auf die Spielpläne der Nationalen Wettbewerbe auswirken. Im Grunde wird es eine zweite Liga neben der Nationalen Liga geben. Wenn diese Liga aufgestellt wird, kommt es ebenfalls zu erneuten Machtkämpfen der Übertragungsrechte, die sich negativ auf die Europäischen Wettbewerbe auswirken und vor allem auf die Ligen.

 


Schlagworte: Superliga

Artikelinformationen


Datum: 16. September 2016
Veröffentlicht von:


Teilen & Versenden


Auf teilen
Auf teilen

Kurzlink: bit.ly/1DASnWi