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Verdiente Niederlage unter Flutlicht

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Verheißungsvoller Start, ernüchterndes Ergebnis: Der TSV Havelse hat sein zweites Heimspiel der neuen Regionalliga-Saison mit 0:2 verloren. Dabei begann die Partie vielversprechend, als Christoph Rischker einen Freistoß an den Pfosten setzte. Doch im zweiten Durchgang drehte der VfB Lübeck auf und traf erst nur Aluminium, dann zwei Mal ins Gehäuse.

Veröffentlicht am 11. August 2016 von

Die Garbsener, die mit einem souveränen 3:0 über die U21 des Hamburger SV in die Saison gestartet waren, haben jetzt nur kurz Zeit, sich zu rappeln. Bereits am Sonntag geht es bei Aufsteiger SV Eichede weiter. Und der Gegner, der vor seinem ersten Regionalliga-Heimspiel nach Wiederaufstieg steht, dürfte aufgrund dieser Konstellation ein unangenehmer werden.

Rischker an den Pfosten

Die Faust zum Jubel geballt hatten die knapp 600 Zuschauer im Wilhelm-Langrehr-Stadion bereits, als nicht einmal alle von ihnen auf ihren Plätzen waren. Deniz Undav wurde vor dem Sechzehner gelegt, Christoph Rischker setzte den fälligen Freistoß um die Mauer herum an den Pfosten (2.). Gegen in der Anfangsphase sehr kompakt stehende und abwartend agierende Lübecker war dies jedoch für lange Zeit die einzige Gelegenheit.

Erst zur Mitte des ersten Durchgangs wurden beide Teams angriffslustiger, wenngleich nur Standardsituationen auch gefährliche Szenen verursachten. Auf Havelser Seite etwa scheiterte Undav mit einem Freistoß an Jonas Toboll (25.), Marcel Kunstmann verfehlte mit seinem Kopfball das Tor (27.). Doch auch die Lübecker, die in diesem Abschnitt einige Eckstöße zugesprochen kamen, waren gefährlich. Die Havelser Hintermannschaft hatte einige Male Schwierigkeiten, sich zu befreien. Eine einzige Chance aus dem laufenden Spiel heraus hatte der erste Abschnitt dann doch noch zu bieten. Deniz Cicek aber fand im gut aufgelegten VfB-Keeper Toboll seinen Meister (42.).

Lübeck steigert sich

Wie schon zu Beginn der ersten Halbzeit, hatten auch nach Wiederanpfiff die Havelser Jungs die erste Gelgenheit. Toboll parierte aber auch diesen Versuch von Undav. Es war der Auftakt in eine rasante Phase, denn im Gegenzug setzte Lübecks Maurice Maletzki einen Abschluss ansatzlos an die Latte (51.). Der VfB war nun die bessere Elf. Erst traf auch Panajiotis Haritos nur die Querstange (54.), dann musste sich Morten Jensen strecken, um einen Kopfball von Gary Noel zu entschärfen (56.).

Es kam wie es kommen musste. Logische Konsequenz, dass die Gäste in Führung gehen, könnte man meinen. Doch die Art und Weise des Treffers lässt einen anderen Schluss zu. Eine zu kurz geratene Rückgabe von Deniz Tayar in Richtung Jensen fing Haritos ab und vollstreckte ohne Nerven (60.). Der Havelser Abwehrchef aber wollte dies nicht auf sich sitzen lassen. Erst scheiterte Tayar per Kopf nach Cicek-Freistoß (63.), dann rettete er sehenswert für den bereits geschlagenen Keeper Jensen (67.). Alexander Kiene stellte in der Folge auf Dreierkette um, allein die Durchschlagskraft fehlte. Stattdessen wurde der VfB Lübeck durch Konter umso gefährlicher. Der 2:0-Siegtreffer fiel aber doch durch eine Standardsituation: Patrick Bohnsack verwertete eine Maletzki-Ecke (82.).

Das letzte Aufbäumen des TSV kam zu spät, daran konnte auch die Einwechslung von Fabian Wenzel nichts mehr ändern. Undav scheiterte ein letztes Mal am starken Toboll (87.), der auch ein Sieggarant für die Lübecker war. Allen voran aber war es die Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel, die dem VfB den verdienten Erfolg in Garbsen sicherte.


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Datum: 11. August 2016
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