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Wilde Fohlenelf zerlegt den VFB Stuttgart

gladbach stuttgart

Keines ihrer letzten fünf Spiele gegen Gladbach konnten die Stuttgarter für sich entscheiden. Ob sie es dieses Mal zu einem Dreier gebracht haben, oder ob sie den Fohlen wieder Punkte überließen, lest ihr hier.

Veröffentlicht am 05. März 2016 von

(Hannover) Mit der Borussia aus Mönchengladbach und dem VfB Stuttgart, trafen am vergangenen Mittwoch zwei Traditionsclubs aufeinander. Beide Mannschaften mussten dringend mit einem Dreier nachziehen, nachdem sie am vergangenen Wochenende die Punkte haben liegen lassen. Gladbach wollte den Anschluss an die direkten Champions League Qualifikationsplätze nicht verlieren, die Stuttgarter hingegen ihren Vorsprung auf die Abstiegsplätze weiter ausbauen.

Fohlenelf begingt die Partie überlegen

Es wurde relativ schnell klar, dass am heutigen Spieltag die Fohlenelf besonders gut aufgelegt war. Sie kombinierten sich zu zahlreichen Torchancen. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Führungstreffer für die Gladbacher fallen sollte. Schließlich war es Havard Nordveit, der mit einem langen Diagonalball die Abwehr der Stuttgarter aushebelte. Der Ball erreichte Fabian Johnson, der schneller als sein Gegenspieler Insua war. Er nahm den Ball perfekt mit und bediente, den in der Mitte freistehenden, Thorgan Hazard mustergültig. Dieser konnte den Ball schließlich im verwaisten Tor unterbringen. Den Rest der ersten Halbzeit waren die Gladbacher weiterhin die überlegende Mannschaft und ließen die Stuttgarter nicht ein einziges Mal gefährlich vor ihr Gehäuse kommen.

Stuttgart beginnt die 2 Hälfte drückend

Die zweite Halbzeit begannen die Stuttgarter besser und kamen auch durch den eingewechselten Kravets zu ihrer ersten ernstzunehmenden Torchance. Im Nachfolgenden konnten die Stuttgarter das Momentum nicht für sich nutzen und die Borussia fand zurück zu dem Spiel, dass sie in der ersten Halbzeit begonnen hatten. Weiterhin fehlte es aber an der letzten Durchschlagskraft im Spiel der Gladbacher. Letztendlich halfen die Verteidiger der Stuttgarter ordentlich mit. Das 2:0 zeigte die alten Schwächen der Stuttgarter aus der Hinrunde und dürfte ernstzunehmende Sorgenfalten beim Trainer hervorgerufen haben. Einen eigentlich viel zu langen Flankenball ließen Gentner und Tyton, dank fehlender Kommunikation, genau vor die Füße des Gladbacher Angreifers Raffael fallen.

Traumrückkehr für Patrick Herrmann

Nach 13 verpassten Spielen wurde Patrick Herrmann in der 68 Minute eingewechselt und konnte sich nach nur 32 Sekunden in die Torschützenliste der Partie eintragen.  Nachdem er sich auf der rechten Seite durchsetzte , brachte er den Ball schließlich im rechten Eck unter. In der Folge schaltete die Borussia einen Gang zurück, ließ die Stuttgarter aber weiterhin zu keinen Chancen kommen. Für den 4:0 Entstand sorgte schließlich ein Stuttgarter. Herrmann setzte sich erneut auf der rechten Seite durch und flankte in die Mitte. Am zweiten Pfosten misslang Kevin Großkreutz die Ballannahme und der Ball kullerte hinter die eigene Torlinie. Nach dieser Szene erlöste der Schiedsrichter Tobias Welz die Stuttgarter mit dem Schlusspfiff.

 

Aufstellungen:

Borussia M`Gladbach:

Sommer- Elvedi, Nordveit, Christensen- Johnson, Xhaka, Dahoud (82. Korb), Wendt (28. Hinteregger)- Hazard (68. Hermann), Stindl, Raffael

VFB Stuttgart:

Tyton- Großkreutz, Schwaab, Niedermeier, Insua- Serey Die (46. Rupp), Gentner (66. Maxim), Harnik, Didavi, Kostic- Werner (46. Kravets)


Schlagworte: Borussia Mönchengladbach, Fohlenelf, Patrick Herrmann, Thorgan Hazard, Tobias Welz, VfB Stuttgart

Artikelinformationen


Datum: 05. März 2016
Veröffentlicht von:
Autor: Björn B.


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