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Fußball

Wolfsburg krönt erfolgreiche Saison mit dem DFB-Pokal

VfL Wolfsburg is een Duitse voetbalclub, opgericht op 12 september 1945 en uitkomend in de Bundesliga. De club speelt zijn thuiswedstrijden in de Volkswagen-Arena.
Sinds seizoen 1997/98 speelt de club in de Bundesliga, waar het langzaam een steeds stabielere factor werd. De UEFA Cup werd een aantal keer gehaald in de herfst van 2004 was de club zelfs enige tijd lijstaanvoerder. Eric Gerets was nog enige tijd trainer van de club.
Het profvoetbal was van oudsher een afdeling van de omnisportvereniging "Verein fŸr LeibesŸbungen Wolfsburg e.V.", die ook afdelingen heeft voor o.a. basketbal, hockey en volleybal. In 2001 werd het profvoetbal ondergebracht in een vennootschap die daarna door de omnisportvereniging voor 90% aan hoofdsponsor Volkswagen werd verkocht. Eind 2007 heeft de vereniging de resterende 10% aan Volkswagen verkocht.
Op zaterdag 23 mei 2009 behaalde VfL Wolfsburg haar eerste kampioenschap door op de laatste speeldag met 5 - 1 van SV Werder Bremen te winnen.

Ausgelassen und überglücklich feierten Spieler und Fans des VfL Wolfsburg den 3:1 Sieg im DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund. Die Wölfe beenden somit ihre starke Saison mit dem ersten Pokalsieg in der eigenen Vereinsgeschichte.

Veröffentlicht am 01. Juni 2015 von

(Hannover.) Das DFB-Pokalfinale entwickelte sich zu dem intensiven Spiel das jeder zuvor erwartet hatte. Bereits am Anfang der Partie erlebten die Zuschauer ein enorm temporeiches und intensives Spiel mit dem besseren Start für die Dortmunder, die nach vier Minuten durch Pierre-Emerick Aubameyang in Führung gingen. Der VfL ließ sich dadurch jedoch nicht abschrecken und Luiz Gustavo glich in der 22. Spielminute aus. Bereits vor der Halbzeitpause stellten die Wölfe durch die Treffer von Kevin De Bruyne (33.) und Bas Dost (38.) die Weichen auf Sieg. Der Belgier widmete sowohl seinen Treffer,als auch den späteren Triumph, seinem verstorbenen Teamkollegen Junior Malanda: „Wir haben immer an ihn gedacht.“ Bei seinem Tor zeigte der Belgier auf die kleine, eingestickte Nummer „19“ auf seinem Trikot  – Malandas Rückennummer. Die Borussen waren keinesfalls chancenlos, doch die Niedersachsen entschieden die Partie letztendlich durch 16 effektive Minuten für sich und verdarben BVB-Trainer Jürgen Klopp seinen Abschied. Nach dem Abpfiff hatte es die Mannschaft von Dieter Hecking vollbracht – den ersten Pokalsieg in der Vereinsgeschichte. Nicht nur die Mannschaft und die 30.000 mitgereisten Fans feierten den Pokalgewinn im Berliner Olympiastadion ausgelassen. Auch der sonst eher zurückhaltende Trainer Dieter Hecking zeigte sich mit einer Kappe mit der Aufschrift ‚‚King‘‘. Auch einen Tag nach dem Pokalgewinn herrschte Ausnahmezustand in Wolfsburg. Im Autokorso wurde der Pokal den Fans schon vor dem Rathaus stolz präsentiert. Die Laune konnte den Wolfsburgern auch von den Nachwehen der langen und exzessiven Partynacht nicht verdorben werden. Nachdem für die Wolfsburger in der UEFA Europa League gegen den SSC Neapel im Viertelfinale Endstation war, beendeten sie die Bundesligasaison auf dem 2. Tabellenplatz. Gekrönt wurde die starke Saison durch den Gewinn des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund.

Garanten des Erfolgs

Sucht man nach den Gründen für die starke Saison des VfL Wolfsburg kommen mehrere Personen in Frage. Einen maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Kevin De Bruyne, der bereits im Winter der Saison 2013/2014 zu den Wölfen stieß. Mit einer geschätzten Ablösesumme von 22 Millionen Euro war er zu diesem Zeitpunkt noch der teuerste Neuzugang in der Vereinshistorie des VfL. In der Winterpause der Saison 2014/2015 rang ihm André Schürrle diesen Titel ab, der ebenfalls wie De Bruyne vom FC Chelsea kam, allerdings für rund 32 Millionen Euro. In dieser Saison bestätigte De Bruyne jedoch die Summe für die er einst zu den Niedersachsen geholt wurde und war Ideen- und Taktgeber der Wölfe. Wettbewerbsübergreifend gelangen dem Belgier 16 Tore und 29 Torvorlagen. Mit 22 Torvorlagen allein in der Bundesliga stellte der 23-Jährige den Rekord vom ehemaligen Wolfsburger Zvjezdan Misimovic und Bayern-Spieler Franck Ribéry ein, die beide jeweils 20 Tore vorbereiteten. Doch auch Stürmer Bas Dost trug seinen Teil zur erfolgreichen Saison bei. Der Niederländer spielte in der Hinrunde so gut wie gar keine Rolle in den Planungen von Trainer Dieter Hecking. Meist ist der 26-Jährige nicht einmal in den Kader berufen worden, selten durfte er sich Spiele von der Ersatzbank aus anschauen. Doch nachdem Ivica Olic im Winter zum HSV wechselte, änderte sich Dosts Rolle in der Mannschaft im Handumdrehen. Fast alle seine 20 Tore erzielte der Niederländer in der Rückrunde, 16 allein in der Bundesliga. Außerdem steuerte er in der Bundesliga vier, in der Europa League drei Assists bei. Doch ebenso gut könnte man auch einen Daniel Caligiuri, Naldo oder einen anderen Spieler aufzählen, die maßgeblich an dieser starken Saison beteiligt waren. Letzten Endes war es über die gesamte Saison eine geschlossene Mannschaftsleistung der Wölfe, die verdient den Pokal gewannen, sich den 2. Platz in der Bundesliga sicherten und in der Europa League erst im Viertelfinale gegen ein starkes Neapel das Nachsehen hatten. Nachdem Trainer Dieter Hecking den VfL Wolfsburg in der Vorsaison bereits in die Europa League führte, konnte er diese Saison noch mehr aus der Mannschaft herausholen. Dabei ist es ihm gelungen, die vielen individuell starken Spieler zu einer homogenen Truppe zusammenzuschweißen, wenn auch mit Hilfe hoher Ausgaben.

Wie geht es weiter?

In der kommenden Spielzeit darf sich der VfL Wolfsburg auf höchster europäischer Bühne präsentieren – in der UEFA Champions League. Ob die Wölfe dieser Aufgabe nach dem Viertelfinal-Aus in der Europa League schon gewachsen sind? Hinzu kommt die Frage, ob der VfL sich als erster Bayern-Jäger etabliert oder dem Rekordmeister in Sachen Meisterschaft sogar Paroli bieten kann? Ein erneuter Pokalgewinn in der kommenden Saison ist zwar nicht undenkbar, doch gerade im DFB-Pokal spielt oftmals das Glück eine große Rolle in jeder Runde. Es liegt auf der Hand, dass die Wölfe ihre Leistungsträger wohl kaum abgeben werden wollen im Hinblick auf die Planungen für die kommende Saison. Gerade Kevin De Bruyne hat mit seinen Leistungen das Interesse mehrerer internationaler Top-Klubs geweckt wie z.B. Manchester City und Paris Saint-Germain. Doch gerade der FC Bayern München will sich um jeden Preis die Dienste des Belgiers sichern. Laut Informationen des ‚‚Kicker‘‘ ist der Rekordmeister jedoch bereit, damit noch ein Jahr zu warten, sofern der VfL den Starspieler an keinen anderen Verein verkauft. Das Ziel der Niedersachsen sei es demnach in den Vertrag des 23-Jährigen eine Ausstiegsklausel von 70 Millionen Euro einzubauen. Laut weiteren Informationen von transfermarkt.de wird der Marktwert von De Bruyne momentan auf rund 35 Millionen Euro eingeschätzt und in einem Interview mit der Website erklärte VfL-Manager Klaus Allofs: ‚‚Manchmal muss man unrealistische Preise bezahlen, um einen Spieler zu bekommen. Bei einer außergewöhnlichen Entwicklung muss man manchmal auch außergewöhnliche Maßnahmen ergreifen und einen laufenden Vertrag, auch wenn er langfristig ist, nochmal aufbessern. ‘‘ Auch bei Stürmer Bas Dost, der sich in der Rückrunde für die Niedersachsen als extrem wichtig erwies, weiß man nie, ob er wirklich bleibt. Der Niederländer spielt immer wieder mit Wechselgedanken, laut transfermarkt.de liegen dem 26-Jährigen mehrere Angebote aus England vor. Wie dem auch sei: Sicherlich werden die Wölfe dafür in der Sommerpause nicht untätig auf dem Transfermarkt bleiben um nächste Saison nicht nur konkurrenzfähig zu bleiben, sondern sich weiter zu verstärken. Stürmer Max Kruse konnten die Wolfsburger bereits für 12 Millionen Euro vom Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach loseisen. Auf dem Wunschzettel des VfL Wolfsburg stehen noch mehrere Namen, wer letztendlich für die Wölfe in der kommenden Saison auflaufen wird, bleibt abzuwarten.


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Artikelinformationen


Datum: 01. Juni 2015
Veröffentlicht von:
Korrektur: Louis Lambert


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