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Beim Hurley Pro in Trestles in Kalifornien spielt sich gerade eine Revolution ab. Auf Facebook und Instagram gibt es viel Shitstorm gegen die Bewertungen der World Surf League (WSL) Judges.

Veröffentlicht am 14. September 2016 von

Hannover. Zuerst flogen Matt Wilkinson, John John Florence und Gabriel Medina in der zweiten und dritten Runde in knappen Heats, aus dem Event. Und das aus fragwürdigen Bewertungen der Judges. Auch dem Surfer Julian Wilson, der im Ranking Platz 5 belegte, erging es gleich.

Der Auslöser

Der Auslöser für den Aufschrei und den Shitstorm im Internet gegen die WSL- Judges, war der Heat zwischen Gabriel Medina und Tanner Gudauskas. Denn Gabriel verlor im Zweikampf und stieg somit aus dem Contest in Kalifornien aus. Die Punktvergabe machte jeden beim Hurley Pro fassungslos, da keiner wirklich verstand, warum die Punkte der Judges nicht den Heats entsprachen. Die drei Surfer Julian, Matt und Gabriel äußerten sich über die Bewertungen kritisch und meinten, dass Judges endlich professionell werden sollten.

Falsche Entscheidung

Anfangs schien es sicher, als ob Gabriel den Heat gewinnen würde. Denn die letzte Welle surfte er fehlerlos. Er brauchte 8.34 Punkte, um Tanner zu schlagen. Die Judges entschieden sich jedoch für 8.30 Punkte, was demnach für einen Gewinn nicht reichte. Selbst die Kommentatoren der WSL- Tour waren verwirrt.

Teure Angelegenheit

Eine Änderung der Entscheidungen der Judges wird nicht mehr vorgenommen. Die Hoffnung auf einen Weltmeistertitel ist für vieler Surfer, durch das frühe Ausscheiden, undenkbar. Böse könnte es auch für die Surfer werden, die Kritik über die Judges ausließen, da laut Regeln der WSL Strafen von 1.000 bis 50.000 Dollar möglich sind, sobald das Image der WSL- Worldtour beschädigt wird.


Schlagworte: Gabriel Medina, Surfen, WSL

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Datum: 14. September 2016
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